Gurken schnippeln im Akkord für tausende Wurstsemmeln – Malteser arbeiten im Team, © ©Malteser Hilfsdienst e.V

Malteser beenden Versorgungseinsatz in Simbach am Inn und ziehen Bilanz

Seit dem zweiten Tag des Hochwassers in Simbach am Inn sind die freiwilligen Helfer des Malteser Hilfsdienst e.V. im Einsatz gewesen. Jetzt haben sie ihre Arbeiten vor Ort beendet und ziehen eine beeindruckende Bilanz aus zwei Wochen Katastrophenversorgung.

 

 

Es ist vollbracht. Die ehrenamtlichen Helfer der Malteser können ihre Zelte Wort wörtlich wieder abbauen und ihren fleißigen Einsatz beenden. Intensive und lange zwei Wochen haben die insgesamt 523 Helferinnen und Helfer die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und natürlich auch die Betroffenen des Hochwassers bei ihren Aufräumarbeiten unterstützt und versorgt.

 

Malteser im Einsatz im Hochwassergebiet in Simbach am Inn © ©Malteser Hilfsdienst e.V   Malteser im Einsatz im Hochwassergebiet in Simbach am Inn © ©Malteser Hilfsdienst e.V

©Malteser Hilfsdienst e.V.

 

Dabei haben sie unglaubliches geleistet. So haben die Malteser während ihres Einsatzes rund 81.749 Wurstsemmeln, 16.211 Portionen Warmverpflegung, 1.935 Liter Tee oder 6.410 Liter Kaffee zubereitet.

 

Besonders schön sei laut Thomas Hass (stellv. Leiter Notfallvorsorge der Malteser in Bayern) aber auch die Tatsache, dass nicht nur die Malteser aus den betroffenen Landkreisen im Einsatz gewesen wären, sondern auch Helfer aus Niederbayern, Oberbayern, Schwaben und Unterfranken mitgeholfen hätten. Täglich waren so etwa 20-25 Helfer im Einsatz.

 

Die Versorgung wird ab jetzt von örtlichen Einrichtungen wie Metzgereien und Gaststätten übernommen und so in „eine zivile Struktur rücküberführt“, so der Leiter der Notfallvorsorge.

 

Die Kosten für die Versorgung in einem Katastrophenfall tragen die Regierung und das Landratsamt.

 

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lus