Feuerwehr im Einsatz, © Symbolbild

Mann im Hasenbergl entgeht nur knapp einer Feuer-Katastrophe

Ein größerer Schaden ist bei einem Brand heute Nacht im Stadtteil Hasenbergl durch das Alarmschlagen eines Rauchmelders verhindert worden.

 

Das ist gerade noch einmal gut gegangen: Der Bewohner einer Wohnung in der Ittlingerstraße wurde unsanft durch das grelle Piepsen des Rauchmelders aus dem Schlaf gerissen. Er stellte fest, dass in seinem Badezimmer der Spiegelschrank zu brennen angefangen hatte. Der Mann konnte das Feuer größtenteils selbst ablöschen. Die alarmierten Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr München kontrollierten das Badezimmer mit einer Wärmebildkamera und lüfteten das verrauchte Zimmer.

 

Da die Türe zum Bad vom Bewohner wieder geschlossen wurde, entstand glücklicherweise in der restlichen Wohnung kein weiterer Schaden. Ein Sachschaden kann von der Feuerwehr derzeit noch nicht beziffert werden. Zur Klärung der Brandursache ermittelt aktuell noch die Polizei München.

 

 

Die Feuerwehr München möchte in diesem Zusammenhang nochmals an die Notwendigkeit von Rauchmeldern in der Wohnung erinnern. Gerade dieser Vorfall zeigt, dass dadurch eine Gefahr für die Menschen in der Wohnung verhindert wurde. Auch der Brandschaden konnte deutlich reduziert werden. In Neubauten gilt bereits die Rauchmelderpflicht, in bestehenden Wohngebäuden müssen diese Geräte bis zum 31. Dezember diesen Jahres nachgerüstet werden.

 

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