Mann nötigt 23-Jährige in Freimann - er onaniert und flieht dann

23-Jährige in Freimann sexuell genötigt ++ Raubüberfall in Einfamilienhaus in Ottobrunn ++ Polizei-Bilanz 1860 München gegen Fortuna Düsseldorf. Der Polizeibericht zu den Vorfällen.

 

23-Jährige in Freimann sexuell genötigt

 

Am Sonntag, 09.11.2014, gegen 17.00 Uhr, war eine 23-Jährige auf dem Nachhauseweg. Sie ging vom U-Bahnhof „Alte Heide“ kommend in die Fröttmaninger Straße. Unterwegs bemerkte sie, dass sie von einem unbekannten Mann verfolgt wurde.

 

Die 23-Jährige ging daraufhin schneller und der Unbekannte erhöhte ebenfalls sein Tempo. Als er sie eingeholt hatte, fasste er ihr ans Gesäß und an ihre Hüften und onanierte. Die 23- Jährige stieß den Mann daraufhin weg. Anschließend entfernte sich er sich in unbekannte Richtung. Die geschockte 23-Jährige rief eine Freundin an, die sie abholte und nach Hause brachte. Am nächsten Tag erstattete sie Anzeige bei der Polizei.

 

Täterbeschreibung:

Männlich, 25 Jahre alt, 175 cm groß, kräftig, Glatze, Südosteuropäer; dunkelblaue Jeans, beiges Kapuzenshirt, hellbraune Lederjacke.

 

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

Raubüberfall in Einfamilienhaus in Ottobrunn

Am Montag, 10.11.2014, gegen 08.30 Uhr, klingelte es an der Eingangstür eines Einfamilienhauses in Ottobrunn. Eine 74- Jährige öffnete, da sie ihren Mann vom Gassigehen mit dem Hund zurück erwartete. Vor der Tür standen zwei unbekannte Männer und ihr 82-jähriger Ehemann. Die Unbekannten drängten die Frau in den Flur, zeigten einen Ausweis vor und erklärten, dass sie vom Finanzamt sind und das Haus durchsuchen müssen.

 

Als die 74-jährige Seniorin äußerte, dass sie bei der Polizei nachfragen will, nahm einer der Männer ihr das Telefon ab. Er drohte dem Ehepaar auch mit einer Fesselung, falls sie sich wehren sollten. Anschließend durchsuchte ein Täter das Haus, während der zweite Unbekannte Aufpasserdienste bei dem eingeschüchterten Ehepaar leistete. Die beiden Männer flüchteten mit einem hohen Geldbetrag, Verkaufsunterlagen und dem Mobilteil des Telefons in unbekannte Richtung. Die beiden Geschädigten blieben unverletzt und verständigten die Polizei.

 

Täterbeschreibung:

1. Männlich, ca. 30 Jahre alt, 172 cm groß, kräftig, schwarze Haare, hochdeutsch; schwarze, hüftlange Leder- oder Kunstlederjacke; zeigte Ausweis/Zettel, weiß mit dunkler Schrift vor; er führte eine grüne Schreibklatte bei sich 2. Männlich, ca. 35-40 Jahre alt, kleiner als 172 cm, schmächtig, dunkle Haare, hochdeutsch; schwarze hüftlange Leder – oder Kunstlederjacke.

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat
21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

Polizei-Bilanz 1860 München gegen Fortuna Düsseldorf

 

Am Montag, 10.11.2014, fand das Bundesligaspiel TSV 1860 München, gegen Fortuna Düsseldorf, in der Alianz Arena statt. Bereits am Vortag zog eine Gruppe von ca. 15 bis 20 Düsseldorf Fans in der Nacht vom Karlsplatz in Richtung Marienplatz und anschließend weiter zum Sendlinger Tor. Auf der Wegstrecke beschädigten sie diverse Gegenstände, insbesondere warfen sie Baustellenbeschilderungen, Dixi-Toiletten und Mülltonnen um, schlugen gegen Scheiben und Fahrzeuge. Des weiteren zündeten sie, entlang der Wegstrecke, pyrotechnische Gegenstände. Im Bereich Sendlinger Tor wurden sechs Personen aus dieser Gruppe von Polizeieinsatzkräften festgenommen. Die Festgenommenen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

 

Vor dem Spiel wurden aus einer Gruppe von Heimfans Böller, in einem parallel Tunnel der U-Bahn Station am Marienplatz, gezündet. Durch die U-Bahn Wache konnten 7 Personen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Bei der Durchsuchung der Heimfans wurden bei einem 16-jährigen Jugendlichen Böller aufgefunden. Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Von den anderen Personen wurden die Personalien erhoben. Die Ermittlungen zur jeweiligen Tatbeteiligung bzw. die Prüfung der strafrechtlichen Relevanz dauert noch an.

 

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit, wurde im Block 131 in der Alianz Arena durch einen Anhänger der Heimmannschaft ein Böller gezündet und in die unteren Ränge geworfen. Personen wurden von diesem nicht getroffen. Der „Böllerwerfer“ wurde von der Polizei festgenommen. Kurz nach Spielende verließen die Heimultras ihre Blöcke und versammelten sich hinter den jeweiligen Windschutztoren. In größeren Gruppen gingen sie in Richtung Ausgang Süd. Dort trafen sie auf abwandernde Gastfans. Es bahnte sich eine körperliche Auseinandersetzung unter den gegnerischen Fanlagern an.

 

Die Heimultras hatten sich dabei teilweise vermummt. Polizeieinsatzkräfte schoben die beiden Fanlager sofort auseinander und konnten somit eine weitere Eskalation verhindern. Trotzdem kam es bei dieser Auseinandersetzung zu einer Körperverletzung zwischen Heim- und Gastfans. Drei Personen konnten daraufhin festgenommen werden.

 

Bilder: Symbolfotos

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