© Für Startups besteht die Welt zunächst aus vielen Chancen. Mit dem richtigen Marketing wird daraus eine Erfolgsgeschichte.

Marketing für Unternehmen ein Muss – Tipps für Gründer

Bei der Beliebtheit als Standort für ein Start-up hat das Land Nordrhein-Westfalen Berlin von seinem Spitzenplatz in Deutschland verdrängt. Laut Startup-Monitor des Bundesverbandes Deutsche Startups sind derzeit 19 Prozent aller jungen Unternehmen in NRW angesiedelt, Berlin hat nur einen Anteil von 15,8 Prozent. Schon auf Platz drei und vier folgen Baden-Württemberg und Bayern mit 12,6 beziehungsweise 12,3 Prozent. Die Startups konzentrieren sich auf die Ballungszentren, Großstädte wie München, Hamburg oder die Metropolregion Rhein-Ruhr sind sehr attraktiv. München hat sich zum Technologiestandort gemausert, mit einer hohen Konzentration an Startups im Bereich künstliche Intelligenz (KI). Ein wichtiges Thema, das alle Gründer gleichermaßen bewegt, ist die Kundenakquise.

 

Neukundenakquise – die Herausforderung für junge Unternehmen

 

Neukundenakquise begleitet alle Unternehmen in München, nicht nur die örtlichen Startups. Kunden wechseln den Anbieter, die Marke, den Ort, an dem sie einkaufen. Sie wandern ab. Damit ein Unternehmen nicht irgendwann ohne Kunden dasteht, ist es notwendig, beständig an der Neukundenakquise zu arbeiten. Dabei stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl – nicht nur für Münchner Gründer.

 

  • Neukundenakquise am Telefon

 

Kunden entscheiden schon innerhalb von Sekunden, ob ein Anruf für sie lohnend ist oder nicht. Bei der Telefonakquise ist neben einer deutlichen Aussprache die Freundlichkeit sehr wichtig, um das Eis zu brechen und den Kunden in der Leitung zu halten. Den Kunden direkt anzusprechen hat einen hohen Stellenwert, allerdings: Wer es übertreibt, macht sich lächerlich. Wenn der Kunde fragt, worum es genau geht, sollte ein interessanter, griffiger und knackiger Satz die Antwort sein, der auf keinen Fall auswendig gelernt wirkt. Akquisemitarbeiter brauchen ein gutes Telefontraining, um routiniert die Telefonate führen zu können.

 

Typisch München: Bits & Pretzels – Konferenz und Oktoberfest-Networking

 

© Die Bits & Pretzels begann 2014 als „Weißwurstfrühstück“ im Löwenbräukeller in München.

 

In den letzten Jahren hat sich die Messe „Bits & Pretzels“ in München etabliert. Dort bekommen Gründer Antworten auf brennende Fragen. Wie finde ich Investoren? Wie kann ich Marktführer in einem umkämpften Markt werden? Es gibt nicht nur Kundenkontakte und Ratschläge von Experten. Auf der Bits & Pretzels stellen Unternehmen erfolgreiche Projekte vor und erläutern in Erfahrungsberichten, wie sie erfolgreich geworden sind. Das Gründerfestival, das über drei Tage geht, ist auf eine Teilnehmerzahl von 5000 begrenzt. Es treffen sich Entrepreneure, Gründungsinteressierte, Macher, Investoren, Medienvertreter und gründungsaffine Studierende aus der ganzen Welt. Visionen teilen, voneinander lernen und netzwerken ist die Motivation für diese Veranstaltung, die immer zur Mitte des Münchner Oktoberfestes beginnt. Auf der Tagesordnung stehen namhafte Keynotspeaker. 2018 waren es beispielsweise Nico Rosberg (Formel-1-Weltmeister), Matthias Schranner (ehemaliger FBI-Mitarbeiter und Experte für Verhandlungen) und Tarana Burke (Gründerin der Bewegung #metoo und Bürgerrechtlerin). In der Start-up-Academy finden Gründer ein umfangreiches Programm. Dort wetteifern auch etwa 100 Startups auf der Pitch-Bühne, um die begehrte „Golden Pretzel“. Am letzten Veranstaltungstag steht alles unter dem Motto „Networking“. Teilnehmer und Teilnehmerinnen können schon im Vorfeld auswählen, bei welchem „Table Captain“ sie am Tisch sitzen möchten. Dabei gilt das Prinzip „First-come-first-serve“. Die Table-Captains sind ausgewählte VIPs aus verschiedenen Branchen, die bei dieser Veranstaltung ihre Erfahrungen mit ihren Tischnachbarn teilen. Weitere Informationen zu dieser interessanten Veranstaltung gibt es im offiziellen Stadtportal Münchens.

 

Wer es clever angeht, der postet bereits im Vorfeld einer solchen Messe mit SEO-relevanten Texten entsprechende Beiträge in Social-Media-Kanälen, im Blog oder auf der Unternehmenswebsite. Gerade junge Unternehmen, die zum Beispiel beim Pitch-Wettbewerb mitmachen, können sich im Vorfeld Feedback von Fans und Followern holen, um den Pitch optimal für die Veranstaltung vorzubereiten. In Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Agentur lassen sich dieses und andere Business-Events generell zu einem wirkungsvollen Marketing-Effekt verwerten. Mit professioneller Unterstützung können Unternehmen auf allen Kanälen parallel im Zusammenspiel agieren und verlieren sich nicht in ineffektiven Marketing-Einzelmaßnahmen.

 

Neukundenakquise über das Internet – Kleine Begriffskunde

 

Bei SEO handelt es sich um Maßnahmen zur Erstellung hochwertiger Inhalte für Internetauftritt, z. B. Texte, Videos und Fotos.

 

SEO – Das Internet bietet eine Reihe von Möglichkeiten. Fast alle Unternehmen in Deutschland betreiben heute eine Internetseite. Spitzenplätze in den Suchmaschinen sind hart umkämpft. Deshalb sollten Unternehmen in jedem Fall Suchmaschinenoptimierung – kurz: SEO – betreiben. Dazu gehört u.a. die Erstellung suchmaschinenfreundlicher Texte unter Berücksichtigung relevanter Begriffe so Julian Strote, Gründer und Geschäftsführer der rankeffect GmbH, welche auf Ihrer Website umfassend zum Thema SEO in München informiert.

SEA – Ein weiterer Baustein bei der Akquise im Internet ist SEA, die Abkürzung für Suchmaschinenwerbung – Search Engine Advertising. SEA, das sind die kleinen Anzeigen, die in der Suchergebnisliste bei Google und Co. ganz oben, direkt über den Suchergebnissen stehen. Google ist hier Marktführer.

Display-Marketing – Da immer mehr User im Internet Adblocker benutzen, setzen Unternehmen auf eine weitere Form des Marketings: das Display-Marketing. Das ist Onlinewerbung in Form von Grafikbannern auf größeren Flächen einer Internetseite. Durch besondere grafische Gestaltung fällt diese Werbung ins Auge. Auch Popups tragen zu einer Steigerung der Bekanntheit bei, obwohl viele Nutzer sie als nervig empfinden.

E-Mail-Marketing – Es ist eine weitere Möglichkeit, mit Kunden in Kontakt zu bleiben und neue Kunden zu gewinnen. Dabei gibt es klare Regeln, wie der Erstkontakt aussehen soll. So ist beispielsweise Werbung per E-Mail ohne Einwilligung des Adressaten in Deutschland nicht gestattet. Für den Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. ist das E-Mail-Marketing trotz der anfänglichen Hürden ein Marketinginstrument, mit Zukunftsperspektiven.