Club der Köchinnen: Fadumo Korn und Jaamac Philip Korn

Feigen-Crostata mit Olivenöl – Rezept von Heidi Rauch

 

Crostata ist in Italien d e r Mürbeteig-Kuchen. Belegen kann man ihm mit jeder Frucht, jeder Marmelade und gern auch Nutella. Charakteristisch ist das Teig-Gitter oben drüber. Ich finde: Streusel schmecken besser und sind rascher gemacht.

Statt Butter kann man prima auch ein nicht mehr ganz so frisches, also eher mildes Olivenöl nehmen. Wie immer da nur ¾ von der angegebenen Buttermenge (100 g Butter = 75 ml Olivenöl). Nachteil: Der Teig lässt sich nicht so gut ausrollen (deshalb auch kein Gitter, sondern Streusel). Macht aber nichts. Die mit Olivenöl eingefettete Tarteform kann man auch einfach mit den vielen Teigstücken auskleiden, also den Teig an Boden und Rand festdrücken.

 

Zutaten

300 g Mehl (gern auch Dinkelmehl Typ 630 von der Wolfmühle in Markt Schwaben)

200 g Butter bzw. 150 ml Olivenöl (ja! schmeckt prima!)

100 g Zucker

1 TL Zimt

1 Päckchen Vanillezucker und/oder Mark einer Vanilleschote

1 Ei und 1 Eigelb

Prise Salz

Saft einer halben Zitrone und/oder Schale einer Zitrone

 

Füllung

Feigen-Marmelade

Oder ca. 7-8 frische dunkle reife Feigen

 

Zubereitung

 

1 Teigzutaten zu einer Teigkugel kneten und 30 bis 60 Minuten in Klarsichtfolie gewickelt in den Kühlschrank stellen. Evtl. noch Mehl hinzugeben.

 

2 Die Tarteform mit Olivenöl bepinseln, den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

 

3 Drei Viertel des Teigs mit dem Nudelholz ausrollen (unten und oben Klarsichtfolie) bzw. geschickt in die Form bringen und festdrücken (keine Angst, geht prima nach dem Backen wieder raus).

 

4 Den Boden mit der Feigenmarmelade bestreichen bzw. die Feigen vierteln und roh als Fächer auf den Teig legen.

 

5 Den restlichen Teig als Streusel locker über die Feigen krümeln.

 

6 Die gefüllte Tarteform im Backofen auf mittlerer Schiene auf dem Kuchengitter bei 180 Grad ca. 60-75 Minuten backen. Wenn der Rand braun wird, herausnehmen.

 

7 Abkühlen lassen und entweder mit Sahne oder mit einer Kugel Vanilleeis oder pur servieren. Der Teig ist ordentlich knackig wie ein Keks – und wird nach einem Tag saftiger, weil die Feigen durchsuppen.