Flüchtlinge: Polizisten zahlen Windeln und Kekse

3.000 Flüchtlinge sind in den letzten fünf Wochen am Hauptbahnhof in München angekommen. Der Großteil aus Syrien und Eritrea. Bei der Polizeiinspektion 16 beantragen sie Asyl. Mit der Flüchtlingswelle ist die flächenmäßig kleinste Inspektion Bayerns aber längst an ihre Grenzen gestoßen. Neben der bürokratischen Arbeit leisten die rund 45 Polizisten der PI 16 aber auch humanitäre Hilfe, in dem sie vor allem Babys, Kleinkinder und Schwangere unter den Flüchtlingen mit Getränken und Essen versorgen. Bezahlt aus dem eigenen Geldbeutel! Doch das kann nicht sein, deshalb haben sich die drei Polizeivereine „Münchner Sicherheitsforum“, „Polizisten helfen“ und „Münchner Blaulicht“ jeweils zu einer 250 Euro-Spende entschlossen. Mit den 750 Euro sollen vor allem Windeln und Babynahrung finanziert werden.
Wenn Sie die PI 16 bei der Versorgung der Flüchtlinge unterstützen möchten, können Sie Geld- und Sachspenden direkt bei der Wache im Hauptbahnhof abgeben.