Jüdisches Museum erinnert mit wiederaufgetauchten Gegenständen an Reichspogromnacht

Am 9. November jähren sich die Novemberpogrome zum 80. Mal. In jener Nacht 1938 haben die Nationalsozialisten 1.400 Synagogen, Betstuben sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe zerstört. 400 Menschen wurden ermordet oder in den Suizid getrieben. In der Nacht vom 9. Auf den 10. November wurden auch zahlreiche Ritualgegenstände aus den Synagogen geraubt.
Mit der Ausstellung „7 Kisten“ erinnert das Jüdische Museum an diese Nacht und die vielen geraubten Gegenstände, die zum Teil wie durch ein Wunder wieder aufgetaucht sind. Ein Bericht von Katharina Pfadenhauer.