Mietwucher: erbärmliche Zustände in Kirchtrudering

Die Notlage vor allem von bulgarischen Tagelöhnern hat ein Hausbesitzer in Kirchtrudering schamlos ausgenutzt. Der Mann stellte den Leuten zwar sein Haus zur Verfügung, verlangte aber für einen einfachen Matratzenliegeplatz bis zu 170 Euro pro Monat. Jeden Quadratmeter des Hauses hatte der Hausbesitzer vermietet. Offiziell waren 30 Personen in dem Haus gemeldet, phasenweise waren es aber bis zu 70. Anfang Oktober eskalierte die Situation nun. Der Hausbesitzer hatte Küche und sanitäre Einrichtungen wochenlang nicht reparieren und den Müll nicht abholen lassen. Das wollten sich die Mieter nicht mehr gefallen lassen.