München: Warnstreik bei Post geht weiter

Die Osterpost könnte sich in diesem Jahr verspäten, denn im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post gingen die Warnstreiks auch heute weiter. Der Streik der Postboten sowie der Orkan «Niklas» hatten bundesweit für massive Behinderungen in der Postzustellung gesorgt, insgesamt seien am Mittwoch sechs Millionen Briefe und 300 000 Pakete liegen geblieben, sagte Post-Betriebschef Uwe Brinks. Verdi fordert die Verkürzung der Wochenarbeitszeit für die rund 140 000 tariflich bezahlten Mitarbeiter der Post von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Simon Götz hat die Protest-Kundgebung vor dem Postgebäude in der Münchner Arnulfstraße begleitet.