Ralf Wohlleben bricht sein Schweigen

Der mutmaßliche NSU-Terrorhelfer Ralf Wohlleben hat bestritten, die Mordwaffe für den «Nationalsozialistischen Untergrund» beschafft zu haben. Im NSU-Prozess vor dem Münchner Oberlandesgericht wies der 40-Jährige am Mittwoch den Vorwurf der Beihilfe zum Mord zurück.
Außerdem erhob er in seiner Aussage schwere Vorwürfe gegen die Behörden. Es sei ihm unerfindlich, warum der Staat die drei untergetauchten mutmaßlichen NSU-Terroristen nicht aufgespürt habe, sagte Wohlleben am Mittwoch.