Tierschutz in München: Almprojekt Sondersendung

Der Tierschutzverein München suchte jetzt für einige seiner besonders schwer zu vermittelnden Hunde in einer bundesweit bisher einmaligen Aktion wahre Hundeleute! Diese sollen den Tierschutzverein bei seinem Ziel, ein endgültiges und sachkundiges Zuhause für diese Tiere zu finden, tatkräftig unterstützen bzw. einen schwierigen Hund aus dem Bestand des Tierheims Bestand zu sich nehmen. Da das Tierheim der falsche Ort für ein solch aufwendiges Unterfangen ist, wurden wir Hund und Mensch auf eine Alm im Schwarzwald eingeladen.

 

Der Tierschutzverein München mit seinem Tierheim steht wie alle anderen Tierheime in Deutschland in den letzten Jahren vor einer Herausforderung, die ihn zu zerreißen droht. Diese Herausforderung ist eine täglich aufs Neue fordernde Situation, die nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Besucher und Interessenten potentiell gefährden kann: die Aufnahme, Haltung, Pflege und eventuelle Weitervermittlung von schwierigen Hunden. Die Ursache für das Fehlverhalten von Hunden ist in der Regel vom Menschen verschuldet ist – sei es durch falsche oder ausbleibende soziale Prägung, „Scharfmachen“ von bestimmten Hunden, Unkenntnis oder ganz einfach durch falsche Vorstellungen was Hunde brauchen.

 

Das Almprojekt hat insgesamt das Ziel, einerseits hundeaffine Menschen zu finden, die sich zutrauen, unter der Anleitung und Betreuung des Hundetrainers, einen Hund kennen zu lernen und am Schluss des „Alm-Lehrgangs“ zu sich nach Hause zu nehmen. Andererseits das Tierheim seine Hunde in gute, vernünftige und vor allem verantwortungsvolle Hände abgeben, da man weiß, dass in diesen Hunden nach wie vor der Wunsch nach einem für sie geeigneten Zuhause schlummert.

 

Wir haben dieses besondere Projekt zwei Tage lang mit der Kamera begleiten dürfen.

 

Sehen Sie hier die ungekürzte Fassung: