Tierschutz in München: Exoten

Über das Internet, Tierbörsen oder auch den Zoofachhandel sind zahlreiche exotische Tiere zu erwerben – vom Weißhaubenkakadu bis zum Nasenbären, vom Streifenhörnchen bis zu seltenen Schlangen oder Geckos.

Als Exoten werden im Allgemeinen Wildtiere und deren Nachzuchten bezeichnet, die weder in Deutschland heimisch sind noch als domestiziert angesehen werden können – und somit an das Zusammenleben mit Menschen nicht gewöhnt sind.

Der Tierschutzverein München wird täglich mit solchen Herausforderungen konfrontiert und eine vernünftige Unterbringung und Haltung ist bei manchen Tieren fast ausgeschlossen.

Verantwortungsbewusste Tierfreunde lassen sich durch solche Angebote nicht locken, denn Sie wissen genau das eine artgerechte Haltung nicht möglich ist.

Fang, Transport und Aufenthalte bei Groß- und Zwischenhändlern bedeuten großen Stress für die Tiere. Meist leiden sie unter Parasitenbefall, Krankheiten, Abmagerung und Austrocknung. Zudem wird der Artenschwund gefördert.

Christoph Gogg im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden des Münchner Tierschutzvereins Kurt Perlinger über das Exoten-Thema.

Erstausstrahlung ab Mittwoch, 25.11.15 17.10 I 20.10