Warnung: Enkeltrick immer perfider

Die Münchner Polizei warnt vor einer neuen Variante des Enkeltricks. Erstmals in Bayern haben die unbekannten Täter einen Rentner, den sie bereits mit der bekannten Masche um einige tausend Euro betrogen hatten, unmittelbar danach erneut angerufen und sich dann aber als Kriminalbeamte ausgegeben. Dadurch ist es ihnen gelungen, den Rentner erneut um weitere tausende Euro zu betrügen.Einen Tag nach diesem Fall im Münchner Hasenbergl wurde auch in Würzburg diese Masche vollzogen.
Im Jahr 2014 ist es in München zu 17 vollendeten Enkeltrickfällen gekommen. Dabei konnten die Täter 511.000 Euro erbeuten.

Die Tipps Ihrer Münchner Polizei:

– Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als
Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht
erkennen.
– Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen
Verhältnissen preis.
– Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei
Familienangehörigen Rücksprache.
– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an
unbekannte Personen.
– Ändern Sie Ihren Eintrag im Telefonbuch, indem Sie Ihren
Vornamen abkürzen.
– Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine
Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.