Weltpremiere: „Zeichnen gegen das Vergessen“

4 Jahre lang hat ein Münchner Filmteam den Künstler Manfred Bockelmann bei seinem Projekt „Zeichnen gegen das Vergessen“ begleitet. Bockelmann zeichnet Portraits von Kindern, die, wie er sagt, in die falsche Wiege gelegt wurden, um die niemand geweint hat, weil ihre Eltern schon tot waren. Kinder, die während des NS-Regimes in den Konzentrationslagern umgebracht wurden. Die Dokumentation zeigt einfühlsam den Weg des Künstlers, auf dem er unvergessliche Begegnungen, Unfassbares und unermessliche Größe durch die Bereitschaft der Überlebenden des Holocaust zur Versöhnung erleben durfte. Die tränenreiche Weltpremiere fand im AudimaxX der HFF in München unter Anteilnahme von Zeitzeugen, des Filmteams, von Freunden und Familienmitgliedern des Künstlers wie John Jürgens, aber auch Prominenten wie Christiane Krüger und Erol Sander statt.