Mehrere Menschen sterben bei Unfällen auf Bayerns Straßen

Schönstes Ausflugswetter herrschte am Wochenende in Bayern. Die Kehrseite der Medaille: Bei mehreren schweren Unfällen kamen mehrere Menschen ums Leben – unter ihnen mindestens fünf Motorradfahrer.

 

München – Bei bestem Ausflugswetter sind am Wochenende auf Bayerns Straßen mehrere Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. Viele von ihnen verunglückten auf Motorrädern. Nahe Waldsassen (Landkreis Tirschenreuth) kam ein 26 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben, weil er auf die Gegenspur geriet und über die Straße geschleudert wurde. Sein 16-jähriger Begleiter kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

 

Ein Motorradfahrer kam im oberbayerischen Bergkirchen (Landkreis Dachau) ums Leben. Laut Polizei hatte eine Autofahrerin den 67-Jährigen beim Abbiegen übersehen. Der Mann konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen das Auto. Er starb noch am Unfallort.

 

In Burgheim (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) in Oberbayern verunglückte ein 16-Jähriger mit seinem Motorrad tödlich. Der Jugendliche übersah auf einer Kreisstraße beim Abbiegen ein Auto und touchierte beim Ausweichvorgang einen entgegenkommenden Lastwagen, teilte die Polizei mit. Der Jugendliche stürzte und zog sich beim Aufprall tödliche Verletzungen zu.

 

Ein weiterer Motorradfahrer starb am Samstagabend in Landshut. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Mann einen Zusammenstoß mit einem Auto verhindern, welches sich auf der Gegenfahrbahn befand. Beim Bremsvorgang rutschte der Mann mitsamt seines Motorrads unter das Fahrzeug. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Die Fahrerin des Autos verletzte sich leicht.

 

Im oberpfälzischen Immenreuth (Landkreis Tirschenreuth) starb ein weiterer Motorradfahrer. Wie die Polizei mitteilte, war der 42-Jährige aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Er starb noch an der Unfallstelle.

 

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos auf einer Kreisstraße bei Haibach (Landkreis Aschaffenburg) wurden am Sonntagabend zudem vier Menschen schwer verletzt. In dem einen Auto, das aus zunächst ungeklärter Ursache auf die Gegenspur geraten war, saßen ein 29 Jahre alter Fahrer sowie zwei Mitfahrer im Alter von 27 und 34 Jahren. Das andere Auto steuerte eine 30-Jährige. Für keines der vier Unfallopfer bestand nach Polizeiangaben Lebensgefahr.

 

In Pfatter (Landkreis Regensburg) starb ein 42-jähriger Autofahrer. Laut Polizei kam er mit seinem Wagen am Samstagabend bei einem gefährlichen Überholmanöver von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der Mann starb an der Unfallstelle. Seine beiden Begleiter überlebten schwer verletzt.

 

 

 

(dpa/lby)