Die Bundespolizei stellt Randalierer in der S-Bahn, © Symbolfoto

Mehrere Schlägereien am Wochenende – Bundespolizei muss eingreifen

Am vergangenen Wochenende kam es in München an mehreren Bahnhöfen, in S-Bahnen und an Haltestellen zu körperlichen Auseinandersetzungen. Die Beamten der Bundespolizei mussten tatkräftig eingreifen.

 

Gegen 00:20 Uhr am frühen Sonntagmorgen sahen die Beamten der Bundespolizei am Ostbahnhof, wie eine 24-Jährigen aus Kiel einem 27-Jährigen Mann aus Hagen eine Ohrfeige gab. Die Sachverhaltsaufklärung ergab, dass es sich um eine „Beziehungstat“ gehandelt hatte.

 

Eine Streife der Bundespolizei wurde gegen 04.35 Uhr am gleichen Ort erneut Zeuge einer Gewalttat. Ein 22-Jähriger Iraker schlug einem 35-Jährigen Bulgaren ins Gesicht. Die Ursache für die Tat konnte hier allerdings nicht geklärt werden.

 

In einer S8 ereignete sich nach 5 Uhr vor der Haltestelle Isartorplatz aus anfänglichen verbalen Streitigkeiten eine Schubserei zwischen zwei Personengruppen. Ein 18-Jähriger Kroate soll im weiteren Verlauf einem 23-Jährigen gegen den Kopf getreten haben. Als sich daraufhin die Auseinandersetzung auf den Bahnsteig am Halt Isartorplatz verlagerte schlug der Kroate dort einem anderen 23-Jährigen mit dem Fuß ins Gesicht. Dieser zog sich eine Nasenbeinfraktur zu, der Mann vom ersten Tritt wurde in eine Klinik eingeliefert. Die 17-Jährige Begleiterin des Kroaten soll daraufhin einem 24-Jährigen eine Flasche auf den Rücken geschlagen haben. Die beiden alkoholisierten Angreifer konnten bis zum Eintreffen der Bundespolizei festgehalten werden, es wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

 

Parallel kam es in einer S1 Richtung Flughafen zu einer Schlägerei. Die Beteiligten waren unter starkem Alkoholeinfluss. Es gab starke körperliche Auseinandersetzungen zwischen einer 22-Jährigen Schweizerin und einem Kroaten. Die Frau soll dem 30-Jährigen mehrere Male ins Gesicht geschlagen haben. Daraufhin wehrte sich der Kroate, wobei sich ein anderer Mann einmischte und diesen attackierte. Anschließend wurde der Kroate von mehreren Reisenden verprügelt, da diese irrtümlich dachten, er hätte zuvor die Schweizerin angegriffen. Als die Bundespolizei dort eintraf, war die Situation sehr unübersichtlich und der Sachverhalt muss nun aus Zeugenaussagen und Videoauswertungen aufgeklärt werden. Der 30-Jährige Kroate kam ins Krankenhaus.

 

Der letzte Einsatz war am Münchner Hauptbahnhof im Regionalexpress aus Passau. Ein 27-Jähriger Nigerianer urinierte außerhalb der Toiletten. Passagiere verständigten den Zugbegleiter, der die Beamten der Landespolizei vor Ort informierte. Nachdem diese sich dem Mann annäherten, schlug er nach dem Zugbegleiter und riss seine Uhr zu Boden. Später kam es noch zu weiteren Widerstandshandlungen, als der alkoholisierte Mann den polizeilichen Anordnungen nicht folgte.

 

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