Ein Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber, © Symbolfoto

Mehrere Stunden Sperrung: Zug bei Garmisch mit Auto kollidiert

An einem unbeschrankten Bahnübergang auf der B 23 zwischen Garmisch-Partenkirchen und Griesen ist ein Zug mit einem Auto zusammen gestoßen. Verletzt wurde niemand, die Zugstrecke zwischen Garmisch und Reutte musste für ca. drei Stunden vollständig gesperrt werden.

 

Als sich der Zug dem unbeschrankten Bahnübergang auf der Strecke nach Garmisch-Patenkirchen näherte, fuhr das Auto über den Übergang und blieb dabei im Gleiskörper stehen. Trotz anhaltendem Warnsignals des Bahnführers, blieb der Autofahrer mit seiner Fahrzeugfront auf dem Gleis stehen.

 

Der Lokführer leitete zwar sofort eine Notbremsung ein, brachte den Zug allerdings nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand. Ein Zusammenstoß konnte deshalb nicht mehr verhindert werden, wodurch sowohl der Frontbereich des Autos, als auch der des Zuges total zerstört wurden. Die ca. 20 Insassen des Zuges blieben unverletzt. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und zum eingerichteten Schienenersatzverkehr gebracht.

 

Wegen der unklaren Unfalllage wurde zunächst ein Großaufgebot an Rettungskräften zur Einsatzstelle geschickt: 40 Mann des Rettungsdienstes, 2 Rettungshubschrauber und zahlreiche Polizisten sowie Feuerwehrmänner aus der Region waren unter anderem am Einsatz beteiligt.

 

Der Fahrer des Autos, ein  57-jähriger Mann aus München, erlitt einen Schock und wurde in das Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.