Milder Winter gut für die städtischen Kassen

Die Räum- und Streufahrzeuge sind im zu Ende gehenden milden Winter selten ausgerückt. Nur an vergleichsweise wenigen Tagen waren sie unterwegs. Entsprechend positiv fällt die finanzielle Bilanz für die Winterdienste aus. Nach einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa in den sechs größten bayerischen Städten liegt die Einsparung zusammengerechnet im zweistelligen Euro-Millionenbereich.

Allein in München sind es fast 13 Millionen Euro weniger als im schneereichen Winter zuvor. Die Salzvorräte wurden kaum angegriffen, entsprechend gut gefüllt sind die Lager. Streusalz hält sich mehrere Jahre. Gut getan hat der milde Winter auch den Straßen. Es müssen weitaus weniger Frostschäden repariert werden als sonst.
rr/dpa