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Brunnthal: Mit illegalen Kampfhunden auf der Autobahn gestoppt

Die Polizei hat auf der Autobahn bei Brunnthal zwei Serben angehalten, die illegal Kampfhunde nach Deutschland gebracht haben sollen. Die Tiere wurden beschlagnahmt und ins Tierheim gebracht.

 

Schleierfahnder der Münchner Verkehrspolizei staunten nicht schlecht, als sie am Freitag auf der A8 einen serbischen Fiat Stilo kontrollierten, heißt es im heutigen Pressebericht der Polizei. Im Kofferraum des Fiats lag ein jugoslawischer Hirtenhund und auf dem Rücksitz befand sich von Kleidungstücken zugedeckt eine provisorische Gitterbox in der drei Kampfhunde eingesperrt waren. Bei zwei Hunden handelte es sich laut Polizei um die Rasse „American Staffordshire-Bullterrier und bei einem um einen Hund der Rasse „Presa Canario“. Die Einfuhr von American Staffordshire-Bullterrier in das Bundesgebiet sei jedoch verboten.

 

Kampfhunde in Kofferaum eingesperrt (polizei schleierfahnder brunnthal), © Foto: Polizei

 

Des Weiteren besteht der Verdacht, dass die Hundepässe nicht amtlich ausgestellt bzw. gefälscht worden sind. Außerdem sind auch die Hygiene- und Quarantänevorschriften nicht eingehalten worden. Aus diesen Gründen wurden die Hunde sichergestellt und ins Münchner Tierheim verbracht. Im Fahrzeug befanden sich ein 25-jähriger sowie ein 28-jähriger Serbe. Gegen die beiden wurden Strafanzeigen wegen Verstoßes des Hundeverbringungs- und Einfuhrbeschränkungsgesetz sowie gegen Urkundenfälschung erstattet.