Ein ICE im Münchner Hauptbahnhof, © Symbolbild

Mit Waffenöl befreit: Einjähriger bleibt mit Kopf in Kinderklobrille stecken

Was für eine erlebnisreiche Reise: Auf der Zugfahrt von München nach Nürnberg muss ein einjähriger Junge auf die Toilette – und bleibt mit dem Kopf in der Kinderklobrille stecken.

 

Mit seinen Eltern war er am Sonntagabend per ICE auf dem Weg von München nach Nürnberg, um seine Großmutter zu besuchen. Als er während der Fahrt auf die Toilette musste, marschierte er samt mobiler Kinderklobrille und seiner Mutter zum Stillen Örtchen.

 

Nach Angaben der Augsburger Allgemeinen setzte der Bub die mobile Brille auch perfekt auf das „große“ WC auf, wollte dann aber doch noch einmal genau nachschauen, ob auch wirklich alles passt. Also senkte er den Kopf und inspizierte seine Konstruktion. Ausgerechnet in diesem Moment fuhr der ICE in den Hauptbahnhof Ingolstadt ein – und bremste stark ab.

 

Was dann passierte, könnte aus jedem Slapstick-Film entsprungen sein: Der Junge fiel etwas nach vorne und sein Kopf wurde durch die Öffnung der Brille geschoben.

 

Seine Eltern und die Zugbegleiter konnten den Kleinen nicht von seiner Halskrause befreien, also stieg die Familie am Hauptbahnhof aus und suchte die Bundespolizei auf. Die Kollegen seien „ziemlich verdutzt“ gewesen, als sie den Buben gesehen haben, sagte Thomas Gigl der Augsburger Allgemeinen.

 

Auch die Beamten versuchten zunächst vergeblich den Toilettensitz zu entfernen. Doch dann griffen sie zu einem einfachen Trick: Die Polizisten bestrichen die Ohren und das Gesicht des Kindes mit Waffenöl. Danch ließ sich der Toilettensitz leicht entfernen und die kleine Familie konnte ihre Reise zu Oma fortführen.