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„Mobile Police“ – technische Unterstützung für die bayerische Polizei

Im Rahmen von „Bayern Digital“ wird die Polizei mit 122 Millionen Euro unterstützt. Investiert wird in neue IT-Technik und 86 neue Mitarbeiter.

 

Mobile Fingerabdruck-Scanner, Personen-Abfragen per App und spezielle Chats für Ermittlungshinweise: das ist ein Teil der neuen technischen Ausstattung der bayerischen Polizei. In den kommenden fünf Jahren wird die Staatsregierung 122 Millionen Euro in die neue IT-Technik investieren. Außerdem sollen 86 neue IT-Mitarbeiter die Digitalisierung vorantreiben.

 

Mit einer besseren Ausstattung sollen Einsätze künftig schneller und effizienter werden. „Mit dem ortsunabhängigen Zugriff auf alle erforderlichen Informationen beschleunigen wir polizeiliche Arbeitsabläufe, entlasten unsere Einsatzkräfte und erhöhen ihre Präsenz weiter“, so Innenminister Joachim Herrmann. Am Donnerstag wurden die technischen Neuheiten im Innenministerium präsentiert.

 

Das Konzept „Mobile Police“ soll bei Fahndung nach Kriminellen, der Suche nach Vermissten, dem Auffinden von Diebesgut und der Gefahrenabwehr helfen. Jedes der rund 5.000 Polizeiautos erhält eine Vollausstattung mit modernsten Computern und Smartphones. Diese können dank spezieller Software auch bei Lkw-Kontrollen helfen, da sofort die Lenk- und Ruhezeiten sowie die aufgezeichneten Geschwindigkeiten überprüft werden können.

 

 

Mit der zunehmenden Digitalisierung rückt auch das Thema Datenschutz in den Mittelpunkt. Alle Endgeräte seien gegen eine unrechtmäßige Nutzung oder im Falle eines Verlustes geschützt, betonte Innenminister Herrmann. Zudem würden Apps und Infrastruktur durch Spezialfirmen fortwährend auf mögliche Sicherheitslücken überprüft.

 

dpa / ft