Mögliche Gefahr durch Wahlplakate: Sie versperren die Sicht im Straßenverkehr

Wer in diesen Tagen durch München fährt, kann kaum übersehen, dass im September Wahlen sind: Kaum eine Straßenecke, Ampel oder Laterne ist noch ohne Wahlplakat oder Aufsteller. Doch der ADAC sieht hierin eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer: Weil viele der Plakate die Sicht versperren, können Fußgänger und Fahrradfahrer leicht übersehen werden.

 

Besonders gefährlich ist das für Kinder: An einem Zebrastreifen können sie schnell mal hinter einem Wahlplakat verschwinden und vom Autofahrer nicht bemerkt werden. Aber auch umgekehrt haben Fußgänger und Fahrradfahrer eine schlechtere Sicht auf den Verkehr, wenn Geh- und Fahrradwege alle paar Meter mit Schildern zugestellt sind – herannahende Fahrzeuge werden zu spät gesehen.

 

Rechtlich gesehen kann der Aufsteller eines solchen Plakats sogar dafür haften, wenn es zu einem Unfall kommt. Daher fordert der ADAC die Parteien auf, die Wahlplakate in Hinblick auf die Verkehrssicherheit vernünftig zu positionieren. Gemeinden, Kommunen und aufmerksame Bürger werden gebeten, auf ungünstig aufgestellte Werbetafeln hinzuweisen und entfernen zu lassen.

 

mt