Feuerleute betrachten in Unterführung den verunfallten Bus, © Foto der Berufsfeuerwehr München

Moosach: Reisebus bleibt in Bahnunterführung stecken

Moosach – Ein nagelneuer Doppeldeckerbus ist in eine zu niedrige Bahnunterführung gefahren. Dabei wurde das komplette Oberdeck zerdrückt. An der Brücke entstanden nur geringe Schäden.

 

So endete eine Überführung an einer Unterführung:

 

Am Freitag, um 17:45 Uhr, ist ein neuer Doppeldeckerbus in eine für ihn zu niedrige Unterführung in Moosach eingefahren und stecken geblieben. Der 41-Jährige Fahrer scheint das große und mittig an der Brücke angebrachte Schild, das eine maximale Durchfahrtshöhe von 3,4 Metern angibt, übersehen zu haben.

 

Aufgerissenes Dach des Reisebusses an Moosacher Unterführung, © Foto der Berufsfeuerwehr München

 

Der Bus befand sich beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr etwa 5 Meter in der Unterführung. Das Oberdeck wurde fast zur Hälfte abgerissen. Es entstand ein Schaden von etwa 300 000 Euro. Glücklicherweise befanden sich bis auf den Fahrer keine weiteren Menschen im Bus. An der Brücke entstanden laut eines Statikers der Bahn nur leichte Schäden, weshalb der Zugverkehr bereits um etwa 19:00 Uhr wieder freigegeben wurde.

 

Der beschädigte Bus nach der Bergung von oben, © Foto der Berufsfeuerwehr München

 

Der Sperrung des Straßenverkehrs blieb aufgrund der Bergung des Busses durch die Feuerwehr und der anschließenden Reinigungsarbeiten an der Straße länger bestehen.

 


Schon einige Male wurde die Moosacher Unterführung Fahrzeugen zum Verhängnis:

 

Bereits April 2015 ist in Moosach ein LKW in einer Bahnunterführung steckengeblieben und hat dadurch den S-Bahn-Verkehr lahmgelegt. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Im August 2014 führte ein in der Moosacher Unterführung steckengebliebener LKW sogar zur Sperrung der S-Bahn. Mehr dazu lesen Sie hier.