Die Polizei ermittelt nach einem Angriff mit einer Armbrust

Mordversuch mit Armbrust in Obersendling

Am gestrigen Morgen versuchte ein 40-jähriger Arbeiter einen Sicherheitsdienstmitarbeiter vor dessen Wohnanwesen in der Boschetsrieder Straße mit einer Armbrust zu töten.

 

Am Dienstag hat ein 40-jähriger Mann versucht einen 36-jährigen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes mit einer Armbrust aus knapp zwei Metern Entfernung zu töten. Dazu suchte er diesen vor seiner Wohnung auf und schoss aus geringer Entfernung auf den Geschädigten. Glücklicherweise streifte der 30 bis 40 Zentimeter lange Pfeil den Betroffenen nur am Hals und verletzte diesen nur leicht. Dem Opfer selbst gelang es selbst den Angreifer festzuhalten, bis die Polizei eintraf. Diese wurde zwischenzeitlich von seiner Lebensgefährtin alarmiert.

 

Der Mann deutsch-kasachischer Herkunft lauerte seinem Opfer auf, bis dieses aus der Nachtschicht nach Hause kam. Laut Polizei, handele es sich um ein Beziehungsdrama, da die seit Mai des Vorjahres in Scheidung lebende Ehefrau des Tatverdächtigen eine Beziehung zu dem Geschädigten unterhalte und bei ihm wohne. Der Täter ging bereits im Juli 2016 mit einer Eisenstange auf den Freund der Frau los, der ausgebildete Sicherheitsmann konnte jedoch auch diesen Angriff abwehren. Aus diesem Grund war bereits ein gerichtliches Kontaktverbot gegen ihn verhängt worden.

 

Der 40-jährige, ursprünglich wohnhaft in Niedersachsen, wird derzeit dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Er muss sich wegen versuchten Mordes verantworten.

 

dw