München Allach: Herzinfarkt am Steuer

Man kann nicht von Glück sprechen, wenn ein Mann am Steuer seines PKWs einen Herzinfarkt erleidet. Trotzdem war es beinahe ein Wunder, dass er in voller Fahrt auf die Gegenfahrbahn fuhr und nicht mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte. Der Wagen krachte stattdessen in ein stehendes, unbesetztes Auto. Außer dem Fahrer wurde niemand verletzt.

 

 

Am Montagabend erlitt ein 44-Jähriger an der Kreuzung Allacherstraße / Elly-Steagmeyrstraße am Steuer seines PKW einen Herzinfarkt. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit einem stehenden PKW.

 

Zeitgleich alarmierte die Leitstelle München die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Allach. Zwei Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr führte der Weg zum Feuerwehrgerätehaus zufällig genau an diesem Unfall vorbei. Sie stellten ihre Fahrzeuge ab und eilten zur Unfallstelle. Dort retteten sie mit den Kollegen der Polizei den Verunfallten aus dem Fahrzeug und stellten einen Herzkreislaufstillstand fest.

 

Sofort begannen sie mit Wiederbelebungsmaßnahmen und führten diese bis zum Eintreffen des Feuerwehr Notarztes fort. Unter laufenden Reanimationsbedingungen transportierte die Notarztwagenbesatzung den Patient in den Schockraum einer Münchner Klinik.

 

Doch leider kam die Hilfe zu spät. Der Mann verstarb kurze Zeit später. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und beseitigte die Unfallfolgen. Für die Zeit der Arbeiten kam es zu erheblichen Behinderungen im Unfallbereich.

 

 

jn / Polizei