München – Aubing: 3 Bauarbeiter verschüttet

Auf einer Baustelle in der Limesstraße sind drei Bauarbeiter nach einem Deckeneinsturz verschüttet worden. Alle drei kamen mit erheblichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Unglücksursache muss nun ermittelt werden.

Die drei Bauarbeiter im Alter von 44,58 und 63 Jahren waren gerade dabei, auf einer Baustelle in der Limesstraße in Aubing die Betondecke einer Duplexgarage zu betonieren. Als sie damit beschäftigt waren, den flüssigen Beton mit Rüttlern zu verdichten, gab die Unterkonstrucktion nach und die Bauarbeiter fielen sammt den Filigrandeckenteilen und dem noch flüssigen Beton fünf Meter in die Tiefe und wurden teils verschüttet.
Einer der drei Verunglückten konnten sich trotz des erheblichen Sturzes aus dem Geröll befreien und die Feuerwehr alarmieren. Die anderen beiden konnten sich aufgrund ihrer erheblichen Verletzungen nicht mehr bewegen.
Gemeinsam brachten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst die beiden Bauarbeiter, die sich nicht mehr bewegen konnten, mit Spineboard und Schleifkorbtrage in eine patientengerechte Position. Mit dem Baukran wurden die beiden schließlich aus dem Unfallbereich gehoben. Der dritte Baurabeiter, der sich selbt befreien konnte, klagte während den Bergungsmaßnahmen über stärker werdende Schmerzen. Da laut Feuerwehr bei einem Sturz aus über drei Metern aus medizinischer Sicht immer von schwersten Verletzungen ausgegeangen werden muß, wurden alle drei Verunglückten in Schockräume von Münchner Kliniken transportiert. Die Art der Verletzungen ist bislang noch nicht bekannt. Bei allen wird von Wirbelsäulenverletzungen ausgegangen. Auch verschiedene Brüchen können von den Ersthelfern zum Zeitpunkt der Bergung ncht ausgeschlossen werden.
Polizei und Berufsgenossenschaft untersuchen nun, wie es dazu kommen konnte, dass die Decke einstürzen konnte und die drei Bauarbeiter dadurch in die Tiefe gerissen wurden.
mh / Feuerwehr