München: Betrunkener geht zum Telefonieren in S-Bahntunnel

Um in Ruhe telefonieren zu können, ist ein Betrunkener in München kurzerhand in einen S-Bahntunnel gelaufen. Die vielbefahrene Stammstrecke musste für 20 Minuten gesperrt werden.

 

Das könnte das wohl teuerste Telefonat seines Lebens gewesen sein. Weil er ungestört und in Ruhe telefonieren wollte, hat ein Betrunkener am 24. September in München kurzerhand einen S-Bahntunnel aufgesucht.

 

Wie die Bundespolizei mitteilte, fanden die alarmierten Beamten den 33-Jährigen am Donnerstagabend gut 20 Meter hinter dem Tunneleingang unter dem Marienplatz – seelenruhig telefonierend. Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab 1,96 Promille. Da die vielbefahrene Stammstrecke für 20 Minuten gesperrt werden musste, könnte die Deutsche Bahn AG ihn auf Schadensersatz verklagen. Zusätzlich erwartet ihn ein Bußgeld von bis zu 500 Euro.