Marienplatz vom alten Peter

„München hat´s satt“ AWM-Kampagne geht in die zweite Runde

Ab Montag, den 23. April ziert ein Riesenpappbecher den Marienplatz. Die Aktion ist Teil der Abfallwirtschafts-Kampagne, die sich gegen die Nutzung von Einwegbechern richtet.

 

Etwa 190.000 Pappbecher passen in den Riesenbecher des Abfallwirtschaftsberiebs. Nicht ganz so viele wie wir stündlich in ganz Deutschland verbrauchen. Denn das sind etwa 320.000 Stück. 190.000 Stück hingegen verbrauchen wir täglich in der bayerischen Landeshauptstadt. Viel zu viele – wie die AWM findet. Der fünf Meter hohe Riesenbecher, der ab Montag auf dem Marienplatz für Aufsehen sorgen soll, soll auch den Münchner Bürgern und den vielen Touristen der Stadt die Augen öffnen und für das Thema sensibilisieren.

 

 

Auch auf dem Streetlife-Festival auf der Leopoldstraße, der Entsorgungsmesse IFAT in Riem und dem Tollwood-Festival soll der Becher auf die enorme Einwegbecher-Nutzung aufmerksam machen.

 

Viele Einrichtungen der Münchner Stadtverwaltung und städtische Betriebe haben bereits auf Mehrwegsysteme umgestellt oder sind in der Umstellungsphase. Begleitet wird die Kampagne von Fahrzeugplakaten, Anzeigenwerbung, Online & Social Media und Plakatwerbung. Seit dem Start der Kamapgne im Herbst 2017 ist die Anzahl der Verkaufsstellen, die am Mehrwegsystem RECUP teilnehmen von 175 auf 224 gestiegen. Deutschlandweit sind es inzwischen 900.

mhz