Der Streik der GDL geht weiter

München: Lokführerstreik und Pfingsten – Automobilclubs warnen vor Staus

Wer über Pfingsten verreisen will, sollte viel Zeit mitbringen. Besonders am Freitagnachmittag und Samstagvormittag könnte es wegen dem angekündigten Bahnstreik zu langen Staus kommen.

 

Sollten die angekündigten Bahnstreiks bis zum Pfingstwochenende dauern, müssen die Reisenden laut ADAC „viel, viel Geduld mitbringen“. Der Autoclub rechnet auf vielen Straßen in Deutschland ohnehin mit Staus und Wartezeiten; kommt der Bahnstillstand hinzu, wird es besonders Freitagnachmittag und Samstagvormittag „heftig werden“, sagte ADAC-Sprecher Andreas Hölzel am Dienstag. „Das ist eine Extrabelastung“, sagte der Sprecher des Auto Club Europa (ACE), Constantin Hack, in Stuttgart.

 

„Neben den Staus kommt für viele Reisende das Ärgernis hinzu, dass sie ungeplant aufs Auto umsteigen müssen. Manche müssen sich extra eines ausleihen“, sagte der ADAC-Sprecher weiter. Hack von ACE rät Autofahrern, antizyklisch in den Urlaub zu fahren – zum Beispiel nachts oder am Sonntag, wenn Lkw nicht auf der Autobahn fahren dürfen.

 

Mit den größten Staus ist vor allem im Süden Deutschlands zu rechnen, da in Bayern und Baden-Württemberg die zweiwöchigen Pfingstferien beginnen. Zumindest Behinderungen erwartet der ADAC aber auf fast allen Autobahnen – in einige Bundesländer ist nach dem Pfingstmontag noch einen Tag schulfrei. Am Pfingstmontag erwartet Hölzel dann „starken Rückreiseverkehr“. Wer nicht erst am Sonntag losfahren kann, sollte laut ADAC-Sprecher entweder samstags sehr früh oder erst am späten Nachmittag die Reise antreten.

 

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rg / dpa