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München: Mann ersticht Ehefrau nach Kontaktverbot – lebenslange Haft

Weil er seine EX-Frau erstochen hat, ist ein 35-jähriger Mann aus München zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte in Harlaching die Mutter zweier Kinder mit mehreren Messerstichen attackiert, obwohl diese zuvor ein Kontaktverbot erwirkt hatte. 

 

 

München – Wegen Mordes an seiner getrennt lebenden Frau ist ein 35-Jähriger in München zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht stellte am Freitag zudem die besondere Schwere der Schuld fest.

 

Damit kann der Mann nicht nach 15 Jahren Haft freikommen. Er hatte 2013 die Mutter von zwei gemeinsamen Söhnen am Eingang ihres Wohnhauses mit mehreren Messerstichen getötet. Vier Monate zuvor hatte das Opfer gegen ihn nach wiederholten Gewalttätigkeiten ein Kontaktverbot erwirkt.

 

Zeitnah zu den ersten polizeilichen Maßnahmen stellte sich der damals 33-jährige, getrennt lebende, ebenfalls Ehemann bei der Polizeiinspektion 23 in München-Giesing. Er räumte gegenüber den Beamten ein, für die Tat verantwortlich zu sein und wurde daraufhin vorläufig festgenommen.

 

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Der Angeklagte hatte den Angriff beim Prozessauftakt zwar zugegeben, aber jegliche Tötungsabsicht bestritten: Er habe die 29-Jährige lediglich ängstigen wollen. Wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen forderte die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft. Die Verteidigung plädierte auf eine zeitlich begrenzte Strafe wegen Totschlags.