Pistole, © Symbolfoto

München: Medikamentendieb will Polizisten Waffe abnehmen

Nachdem ein 30-Jähriger Medikamente aus einer Klinik gestohlen hatte, wurde er vom Sicherheitsdienst gefasst. Als die Polizei eintraf, versuchte er an die Waffe einer Beamtin zu gelangen. Nachdem die Polizei den Täter überwältigen konnte, wurde der Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

 

 

München – Am Sonntag um 14.55 Uhr entwendete ein 30-jähriger Münchner zwei Ampullen eines Medikamentes aus einem Medikamentenschrank in einem Dienstzimmer der Notaufnahme eines Krankenhauses in der Ismaninger Straße. Dabei wurde er vom Klinikpersonal beobachtet, das daraufhin den hauseigenen Sicherheitsdienst informierte.

 

Der Sicherheitsdienst schnappte den Dieb, hielt ihn fest und alarmierte die Polizei. Als die Beamten eintrafen, wurde der  Täter den Polizeibeamten der Polizeiinspektion 22 übergeben.

 

Griff nach der Waffe

 

Er verhielt sich zunächst ruhig, veränderte dann aber plötzlich sein Verhalten, griff unvermittelt nach der Dienstwaffe einer Polizeibeamtin und wollte diese aus dem Holster reißen. Dies gelang ihm nicht. Die beiden Polizeibeamten konnten den Täter wegschubsen und sich ein paar Schritte von ihm entfernen.

 

Plötzlich lief der Dieb schnell auf die Polizeibeamten zu, woraufhin diese gezwungen waren das dienstliche Pfefferspray anzuwenden, um den Mann auf Distanz zu halten. Mit der mittlerweile angeforderten Unterstützung gelang es den Polizeibeamten den 30-Jährigen auf dem Boden zu fixieren. Er wurde wegen Selbstgefährdung in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. (Pressemeldung der Polizei München)