München: PETA kritisiert Pferderennen

Die Tierschutzorganisation PETA übt scharfe Kritik am Pferderennen in München und fordert ein Verbot des Rennsports in ganz Deutschland.

 

Die Tierschutzorganisation kritisiert das Pferderennen in München. Knochenbrüche, Sürze und Herzversagen seien die Folgen. Die Tiere würden an ihre Höchstleistungsgrenzen getrieben werden und bei diesem Rennsport würde keine Rücksicht auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere genommen werden.

 

Am Ostermontag steht das erste Pferderennen dieser Saison auf der Galopprennbahn in München an. PETA hat in diesem Zusammenhang eine Mitteilung verfasst. Gravierende Sehnenschäden oder schwere Stürze seien im Pferderennsport ebenso an der Tagesordnung wie der Tod durch Herzversagen, so die Tierschutzorganisation. Die Tiere würden schon in jungem ALter einem permanentem Drill ausgesetzt der dazu führen würde, dass die Pferde schwere Knochenbrüche davontragen.

 

PETA forder das Ende von Pferderennen in Deutschland


„Tödliche Verletzungen sind bei Pferderennen fast an der Tagesordnung. Systematisch wird dabei gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, denn es ist verboten, einem Tier Leistungen abzuverlangen, denen es nicht gewachsen ist“, so Peter Höffken, Kampagnenleiter bei PETA Deutschland e.V. „Die sensiblen Tiere werden zu ‚Rennmaschinen‘ degradiert und Wettgewinne stehen über dem Wohl der Tiere.“

 

Traurige Statistik

Laut PETA sind zwischen 2011 und 2013 in Deutschland insgesamt mehr als 750 Pferde durch den Galopp- und Trabrennsport gestorben.

 

rr/PETA