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München: Polizei nimmt Drogendealer fest

Gleich zwei Marihuana-Dealer konnte die Polizei am Dienstag festnehmen. Bei dem einen konnten auch mehrere Hieb- und Stichwaffen sichergestellt werden. Der andere nutzte die Wohnung der Mutter als Depot für 760 Gramm Gras.

 

Bei der Mama in der Wohnung 760 Gramm Marihana verstecken – nicht gerade das, was brave Söhne sonst so tun. Durch Ermittlungen wurde der Polizei bekannt, dass in Ramersdorf ein 23-jähriger deutscher Arbeitsloser mit Marihuana dealt. Der Tatverdächtige wurde am Mittwoch Nachmittag auf dem Weg zu wartenden Abnehmern einer Kontrolle unterzogen. Hierbei konnte festgestellt werden, dass der 23-Jährige bereits 30 Gramm Marihuana mit sich führte.
Der Tatverdächtige nutzte die Wohnung seiner Mutter als Rauschgiftdepot. Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung konnten dort weitere 760 Gramm Marihuana sowie mehrere Feinwaagen und umfangreiches Verpackungsmaterial aufgefunden werden. Der 23-Jährige wurde zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.

 

Beamte kontrollieren Kiffer

 

Am Dienstagnacht konnten Beamte zwei 22-jährige Männer beim Kiffen beobachten. Sie unterzogen die beiden einer Personenkontrolle. Dabei fanden die Polizisten einen weiteren Joint sowie mehrere hundert Euro Bargeld. Es konnte nach Angaben der Polizei ermittelt werden, dass dieses Bargeld aus dem Verkauf von Betäubungsmittel stammen dürfte.

 

Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnten 160 Gramm Marihuana, verschiedene Hieb- und Stichwaffen und weiteres Bargeld sichergestellt werden. Da die Bargeldbeträge ohne Zweifel aus vorangegangenen Drogengeschäften stammen, wurden diese beschlagnahmt. Der Mann bei dem die Hieb- und Stichwaffen gefunden wurden, wurde wegen bewaffnetem Handeltreibens zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen den Mann erging zwischenzeitlich Haftbefehl. Der andere Tatverdächtige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.