München: Reizgasspayer aus S-Bahn dank Videoüberwachung ermittelt

Reizgassprayer ermittelt – Bilder der Videoüberwachung aus der S-Bahn führen zu Tatverdächtigem

 

Er hatte eine Frau mit Reizgas besprüht, weil sie sich in der S-Bahn von seiner lauten Musik gesört gefühlt hatte. Bilder einer Überwachungskamera aus der S-Bahn führten die Ermittler der Bundespolizei nun zu einem  Tatverdächtigen.

 

Wie bereits berichtet, hatte ein Mann eine 26 Jahre alte Frau aus Emmering mit Reizgas besprüht. Die Frau war mit einer Freundin und deren Nichte gegen 14:10 in der S4 Richtung Ebersberg unterwegs. Sie waren in Laim in den letzten Wagen eingestiegen. In ihrem Rücken befand sich ein Mann, der mit seinem Handy über Lautsprecher Musik hörte. Die 26-Jährige telefonierte in der S-Bahn und äußerte im Gespräch, dass sie die laute Musik aufrege und sie kaum etwas verstehe. Fast im selben Moment war der Unbekannte aufgestanden, sprühte der 26-Jährigen Flüssigkeit ins Gesicht und verlies am Halt an der Donnersberger Brücke die S4. Dabei sagte er: “In München macht mich keiner blöd an!”.

Beide Frauen und das Kind fuhren trotz tränender Augen und brennender Haut im Gesicht weiter bis zum Ostbahnhof, wo sie sich mit einem Bekannten an die Bundespolizei wandten.

Anhand der Bilder aus einer Überwachungskamera konnte nunmehr ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Dabei handelt es sich um einen 36-Jährigen aus Puchheim, der bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich in Erscheinung getreten ist. Die Ermittlungen der Bundespolizei zu Gefährlicher Körperverletzungen können damit abgeschlossen
werden.

 

rr/Bundespolizei München