Bundespolizeibeamter schließt Zellentür, © Symbolbild - Foto: Bundespolizei

München: Spur der Verwüstung im Alkoholrausch

Ein feuchtfröhlicher Abend endete für einen Erdinger in der Ausnüchterungszelle. Im Alkoholrausch hatte er in Großhartpennig randaliert – jetzt droht ihm ein Ermittlungsverfahren wegen versuchtem Einbruch und Sachbeschädigung.

 

Noch ist nicht ganz klar, was in der alkohol-getränkten Tatnacht vom 03. auf  den 04.06.2016 eigentlich en détail passiert ist. Klar ist laut Polizeiangaben jedoch, dass ein 25-jähriger Mann aus dem Landkreis Erding  zu Besuch bei Freunden in Holzkirchen war.

 

Nach erheblichem Alkoholkonsum konnte der Mann gegen 03:45 Uhr von seinen Freunden nicht davon aufgehalten werden, die Wohnung zu verlassen. Stark alkoholisiert lief er durch die ihm unbekannte Ortschaft Großhartpenning und drang dort dann in ein Hotel ein. Er trat dabei zwei verschlossene Türen ein und verwüstete ein Büro. Dabei verursachte er einen erheblichen Sachschaden, entwendete aus den Räumlichkeiten aber nichts. Vermutlich stieg der 25-Jährige dann aus dem Bürofenster, um seinen Weg fortzusetzen.

 

Kurz darauf schrie er vor einem Anwesen herum, klingelte und schlug dort auch gegen die Haustüre. Die Anwohner verständigten die Polizei. Wie sich später herausstellte, hatte er auf seinem „Irrweg“ auch zwei Dellen in die Fahrertüre des PKWs einer Anwohnerin getreten.

 

Die uniformierten Polizeibeamten der Polizeiinspektion Holzkirchen konnten den alkoholisierten und aggressiven Mann schließlich gegen 05:00 Uhr zur Ausnüchterung in eine Arrestzelle bringen. Nach der Ausnüchterung wusste der junge Mann aus Wörth nichts mehr von seinem Verhalten und seinen Taten.

 

Sein Alkoholrausch wird dem Mann nun teuer zu stehen kommen: Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Einbruchs und Sachbeschädigung. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 3.000 – 4.000 Euro.