Faustschlag , © Symbolfoto

München: Tag der Arbeit mit viel Arbeit für die Polizei

Ostbahnhof

Bundespolizisten hörten am Morgen gegen zehn Uhr Geschrei am Ostbahnhof, und wollten nach dem Rechten sehen.

Sie haben die Quelle der Schreie auch gefunden. Eine Gruppe von fünf Menschen, von denen drei beim Anblick der Polizisten die Flucht ergriffen. Die zwei übrigen waren junge Frauen, die den Polizisten erzählen, die anderen hätten sie geschlagen.

Die Polizei konnte zwei der Schläger kurz darauf am Bahnsteig ausfindig machen. Es waren zwei Marrokkaner. Eine davon, 36 Jahre alt und mit beträchtlichen 2,1 Promille Alkohol im Blut, weigerte sich, mit der Polizei mitzukommen und unterstrich seine Ansicht mit einem harten Schlag gegen den Arm eines Polizeibeamten. Er hat ihn dabei so schlimm erwischt, dass der Polizist nicht mehr weiter seinen Dienst machen konnte und Feierabend hatte.

Auf der Wache besserte sich sein Verhalten keineswegs. Der Marrokkaner schrie, hämmerte gegen die Zellentür und behauptete, dass die Polizisten ihn verletzt hätten. Der zweite Täter, 44 Jahre alt, blieb dagegen ruhig.

 

S4 Richtung Ebersberg

Ein Pole mit sage und schreibe 3,84 Promille Alkohol hat Fahrgäste angepöbelt und sich auch ansonsten ziemlich daneben benommen auf der Fahrt mit dem Zug, weshalb die Polizei am Bahnhof in Grafing einschreiten musste.

Bei der Festnahme wehrte sich der betrunkene Mann heftig und verletzte eine Polizistin an der Hand.

Sie konnte aber weiter arbeiten.

Den Polen erwartet jetzt eine Anzeige: Widerstand gegen Vollzugsbeamte, Beleidigung und Körperverletzung.

 

Stress am Hauptbahnhof

Am Morgen am Tag der Arbeit gab es wie auch eigentlich zu erwarten viel Streit und Handgreiflichkeiten rund um den Münchner Bahnhof.:

Zunächst mussten die Polizisten eine Rangelei zweier rivalisierender Fußball-Fan-Gruppen beenden. Die Raufbolde waren zwischen 20 und 23 Jahre alt und kamen aus dem Kreis Dachau.

Nur kurze Zeit später verprügelte ein 31 Jahre alter Mann aus Moosach einen 28 Jahre alten Mann aus der Ludwigvorstadt, weil der sich an der Schlange an einem Imbiss vorbeigedrängelt hatte.

 

adc / BuPo