Glasscherben am Boden des S-Bahnpunkts Fasanerie, © Ein Bild der Verwüstung - Glasscherben am Boden der S-Bahn-Haltestelle Fasanerie- Foto: Bundespolizei

München: Unbekannte verwüsten S-Bahnhaltestelle Fasanerie

Unbekannte Täter haben am vergangenen Dienstagnachmittag am S-Bahnhaltepunkt Fasanerie ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Ein Wartehäuschen und ein Schaufenster wurden dabei zerstört. Bei der sinnlosen Aktion entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

 

Bislang unbekannte Randalierer haben am Dienstagnachmittag am S-Bahnhaltepunkt Fasanerie gewütet, ein Wartehäuschen sowie eine Doppel-Schautafel vollständig entglast. Dabei haben sie einen Schaden von rund 6.000 € angerichtet.

 

Zum Tathergang und zu den Tätern der wüsten Sachbeschädigung am S-Bahnhaltepunkt Fasanerie hat die Münchner Bundespolizei Ermittlungen aufgenommen. Die Tat soll zwischen 17:00 und 17:45 Uhr passiert sein. Betroffen waren 41 Glasscheiben. Anwohner oder Reisende, die am Dienstagnachmittag am S-Bahnhaltepunkt Fasanerie Beobachtungen zu den Beschädigungen gemacht haben, werden gebeten sich unter der Rufnummer 089/5155500 telefonisch bei der Bundespolizei zu melden.

 

 

Entglastes Schaufenster am S-Bahnpunkt Fasanerie, © Vollkommen zerstört: Entglastes Schaufenster am S-Bahnpunkt Fasanerie - Foto: Bundespolizei

 

Kaputtes Glas Fasanerie - S-Bahn München , © Sinnlose Zerstörungswut an der S-Bahn Fasanierie - Foto: Bundespolizei

 

Entglastes Schaufenster am S-Bahnpunkt Fasanerie, © Foto: Bundespolizei

 

Zu so vielen Glasscherben kam es Ende April bei einer Rangelei in einer Münchner S-Bahn zwar nicht. Dennoch wurde eine Scheibe der S4 Ebersberg bei einem Streit zwischen einem 23- und einem 20-Jährigen beschädigt. Dabei warf ein Berliner eine Bierflasche auf den 20-Jährigen. Anschließend schlug der 23-Jährige gegen die Türscheibe der S-Bahn, woraufhin diese zu Bruch ging, ohne dabei zu zersplittern. Am Bahnsteig konnte der Mann festgenommen werden. Anschließend stellte man 2,44 Promille bei dem Randalierer fest.

 

Beschädigte Fensterscheibe, © Bundespolizeiinspektion München