München und die neue „Zamperl-App“

Wissen Sie, was „Zamperl“ bedeutet? Das ist im bayerischen Sprachraum das Wort für einen kleinen Hund. Die neue App, die heute von Kreisverwaltungsreferent Blume-Beyerle vorgestellt wurde, betrifft aber nicht nur die kleinen Exemplare – alle Hundehalter können von dieser App profitieren.

 

 

Der beste Freund des Menschen – einen Hund zu halten, hat für viele Münchnerinnen und Münchner eine große Bedeutung. Jeder Hundehalter ist allerdings auch für sein Tier verantwortlich. Also – beim Spazierengehen nicht die Tüte vergessen, und bei aggressiven Hunden sind natürlich Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Mit der neuen „Zamperl-App“ haben Hundeführer jetzt vielleicht einen neuen Unterstützer – hier kann man zu allen Themen nachschlagen, die mit der Hundehaltung zu tun haben.

 

 

Was die App tut

 

In den verschiedenen Bereichen der Stadt gibt es verschiedene Verordnungen, was für Hunde/Hundehalter erlaubt ist und was nicht. Über eine Kartenfunktion informiert die Zamperl-App darüber, was in den verschiedenen Bereichen in München erlaubt ist. Auf diesem Weg erfahren Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer direkt vor Ort, mit Hilfe ihres Smartphones und Benutzung der Zamperl-app, ob in dem Bereich Leinenpflicht herrscht, ein Hundeverbot besteht oder ob der Hund frei laufen darf.

 

Darin enthalten sind die Regelungen zum Betreten von Rasenflächen oder Grünanlagen sowie die Leinenpflicht.

 

 

Was die App noch kann

 

Wenn man schon dabei ist, kann man sich per Zamperl-App auch gleich über die verschiedensten Hunde-relevanten Themen informieren. Wann gilt ein Hund eigentlich als „großer Hund“? Was ist bei der Anleinung von hunden zu beachten? Was ist bei der Haltung von Kampfhunderassen zu beachten? Außerdem gibt es zahlreiche Tipps zur richtigen Hundehaltung, die Anmeldung von Hunden sowie der richtige Umgang mit den „Hinterlassenschaften“.

 

 

Der Hundeführerschein

 

Hundehalterinnen und Hundehalter können freiwillig einen Hundeführerschein ablegen. Die Stadtkämmerei prüft derzeit, ob sich dies vielleicht mit einem finanziellen Anreiz, wie zum Beispiel einer Ersparnis bei der Hundesteuer, kombinieren lässt. Über diesen Vorschlag muss der Stadtrat gesondert entscheiden.

 

 

Wirtschaftsreferent Blume-Beyerle

 

Unser Kollege Rico Güttich war bei der heutigen Vorstellung der neuen App durch Kreisverwaltungsreferent Blume-Beyerle vor Ort und wird einen ausführlichen Bericht zum Thema beitragen. Diesen sehen Sie heute Abend in unseren Nachrichten „münchen heute“ sowie in Kürze in unserer Mediathek.

 

 

 

 

jn / Kreisverwaltungsreferat