Mond, Supermond, Himmel, Freinacht

Gestern gigantischer Vollmond, morgen etliche Sternschnuppen

Gestern größter Vollmond und morgen Sternschnuppen: Pro Sternschnuppe kann man sich ja angeblich was wünschen. Wenn das tatsächlich funktioniert, dann gehen für viele Münchner bald unzählige Wünsche in Erfüllung – der Sternschnuppen-Regen naht! 

 

Zwischen dem 10. und 14. August wird der Nachthimmel über uns sehr sternschnuppenreich.

 

Dieses Phänomen gibt es jedes Jahr. Besonders interessant wird es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ab 23 Uhr. Voraussetzung für eine romantische Sternschnuppen-Nacht ist natürlich ein wolkenloser Himmel. Der deutsche Wetterdienst ist, was das angeht, aber ziemlich optimistisch.
„Es wird zwar keine ganz klare Nacht“, sagt DWD-Meteorologe Jens Winninghoff, „aber besonders in der zweiten Nachthälfte soll es immer wieder aufreißen und Wolkenlücken geben.“ Wie genau das Wetter in der Region werden soll erfahren Sie in unserem Wetterbericht.

 

Ein guter Platz zum Beobachten ist übrigens die Münchner Sternwarte (Rosenheimer Str. 145h, geöffnet Montag bis Samstag ab 21 Uhr bis circa 23 Uhr).

 

 

Was ist eigentlich eine Sternschnuppe?

 

Nicht nur die Erde und die anderen Planeten kreisen um die Sonne. Auch eine Unmenge von Sand, Staub bis Kieselstein großen Partikel zieht im Raum zwischen den Planeten ihre Bahnen und stößt dabei auch mit der Erde zusammen. Täglich dringen in die Erdatmosphäre große Mengen solcher Partikel, sogenannte Meteoroide mit ein paar Zehntausend Kilometer pro Stunde Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre ein, glühen kurz als Meteor (Sternschnuppe) auf und verdampfen. Das auf mehrere tausend Grad aufgeheizte Gas um so einen verglühenden Körper ist das, was wir als Sternschnuppe beobachten.

 

Wir hoffen natürlich auf einen ganz besonderen Sternschnuppenregen 2014, und werden uns bei jedem Blitzen wünschen, dass München genauso schön bleibt, wie es ist.

 

jn / Astronomielexikon

 

Foto: Roselaine Filkorn aus Wolfratshausen. Vielen Dank dafür!