München: Weiße Weihnacht wird immer unwahrscheinlicher

Gut eine Woche vor Heiligabend schwindet die Hoffnung auf weiße Weihnachten. Vor allem in Südbayern bleibt es ungewöhnlich warm und die meisten Skibetriebe geschlossen.

 

 

Temperaturen steigen auf bis zu 13 Grad

 

„Es ist kein Kaltlufteinbruch zu erwarten“, sagte Dominik Smieskol vom Deutschen Wetterdienst in München am Dienstag. Bayern bleibe im Einflussbereich von milder Meeresluft. „Die kalte Luft bleibt im Norden.“

 

Auch in den nächsten Tagen strömt feuchte Meeresluft nach Bayern. Am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag wird es nach der Vorhersage der Meteorologen im Freistaat regnen, danach aber wieder trocken sein. Die Temperaturen liegen tagsüber bei milden 10 bis 13 Grad.

 

 

Skibetriebe sind größtenteils noch geschlossen

 

Am Wochenende, dem 4. Advent, bilden sich vor allem im nördlichen Franken Wolken, in Südbayern soll hingegen am Sonntag die Sonne scheinen. Bei Plustemperaturen im zweistelligen Bereich dürfte auf den Christkindlmärkten kaum Weihnachtsstimmung aufkommen. „Es ist für die Jahreszeit relativ mild“, meinte Smieskol.

 

Die Schneefallgrenze liegt derzeit bei fast 2000 Metern. Da es nachts auch in den Bergen allenfalls geringen Frost gibt, können in den Skigebieten die Schneekanonen nur vereinzelt in Betrieb gehen. Die Brettlfans müssen sich also weiterhin gedulden. Nur in wenigen hochgelegenen Skigebieten ist der Betrieb mittlerweile angelaufen.