Nebel_Siegestor_Leopoldstrasse, © Symbolfoto.

Münchens Müll nach der WM: Bilanz der Straßenreinigung

Feiern, trinken, jubeln – die Fußball-WM hat auf Münchens Straßen viele Feier-Meier auf die Straßen gelockt, und das ist schließlich auch gut so. So viele Fans produzieren dann aber eben auch verdammt viel Abfall – die Straßenreinigung hatte durch die WM alle Hände voll zu tun.

 

Die Straßenreinigung des Baureferats hat während der Fußball- WM vom 12. Juni bis 13. Juli nach jedem Spiel in zusätzlichen Sonderschichten die Spuren der Feiern beseitigt. Von Spiel zu Spiel steigerte sich das nächtliche Müllaufkommen in der Fußgängerzone. Nicht nur in der Innenstadt waren Gehsteige, Verkehrsinseln und auch Autostraßen von leeren Flaschen, Dosen und abgelegten Fanartikeln geradezu übersäht. Vor allem aber auf der „Fanmeile“ – der Leopoldstraße zwischen Siegestor und Münchner Freiheit. Außergewöhnlich hoch war das Müllaufkommen nach dem Finale.

 

Da die Straßen direkt am nächsten Morgen wieder „in Betrieb genommen“ werden mussten, sprich befahrbar gemacht werden mussten, hatten die Kräfte in den frühen Morgenstunden alle Hände voll zu tun. Die Feiern zu den spektakulären Siegen der Deutschen Nationalmannschaft dauerten teilweise bis nach 4 uhr morgens an. Erst danach konnten die Stra0enreiniger beginnen, die Überbleibsel der ausgelassenen Feste zu beseitigen. Das führte bei der Straßenreinigung der Stadt München zu viel Zeit- und Leistungsdruck.

 

Die Ausmaße der weggeschafften Müllberge waren schier unglaublich. Allein auf der Leopoldstraße mussten 15 Tonnen Müll beseitigt werden. Es stellt sich auch die Frage, wie mit den nun unbrauchbaren Fanartikeln verfahren wird – viele Tonnen Plastikmüll ergaben sich allein durch Fähnchen, Plastik-Blumenketten, Hüte etc.

 

 

jn / Rathausumschau