© Foto: Polizei München

Münchner Polizei gibt Tipps zur Einbruchs-Prävention

Während der kalten Jahreszeit kommt es durch die früh einsetzende Dämmerung vermehrt zu Wohnungseinbrüchen. Was Sie tun können, damit ihr Haus nicht zum Ziel der Begierde wird, lesen Sie hier.

 

In den letzten zwei Tagen wurde eine Präventionsmaßnahme der Polizei zur Sensibilisierung der Bevölkerung durchgeführt. Insgesamt 14 Beamte hielten über 500 Fahrzeuge an mehreren Örtlichkeiten und Zufahrten in Grünwald und Pullach an und informierten im Zuge dessen über 550 Personen über Tipps und Hinweise zum vorbeugenden Einbruchschutz. Den PKW-Fahrern wurden zudem Informationsbroschüren und Flyer ausgeteilt.

 

Im Folgenden sind einige Tipps und Hinweise aufgelistet, die die Bundespolizei zur Hauseinbruchs-Prävention empfiehlt:

 

  • Verstecken Sie niemals Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel außerhalb, zum Beispiel im Vorgarten oder unter dem Abstreifer – Sie wissen nie, wer Sie dabei beobachtet.

 

  • Lassen Sie bei Türen mit Glasfüllungen niemals den Schlüssel innen stecken. Dies gilt auch für abschließbare Fenstergriffe oder Zusatzsicherungen. Die Täter haben hier leichtes Spiel.

 

  • Schließen Sie Fenster, Balkon- oder Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit. Ein gekipptes Fenster ist leicht zu öffnen.

 

  • Erwecken Sie stets den Eindruck, als wäre ihr Anwesen bewohnt. Lassen Sie z.B. bei einsehbaren Bereichen tagsüber nicht die Rollläden geschlossen. Nutzen Sie Zeitschaltuhren für die Steuerung von z.B. Stehlampen im Hausinneren zu unterschiedlichen Zeiten.

 

  • Vertrauen Sie bei längerer Abwesenheit Ihre Wohnung oder Ihr Haus einem Nachbarn, Verwandten oder guten Bekannten an. Dieser könnte das Haus „hüten“, z.B. Briefkasten leeren, Rollläden öffnen und schließen etc.

 

  • Achten Sie in Ihrer Nachbarschaft auf verdächtige Situationen (z.B. fahren Fahrzeuge öfter sehr langsam vorbei, wird auffällig von unbekannten Personen die Umgebung beobachtet ?)

 

  • Notieren Sie sich auch Kfz-Kennzeichen verdächtiger Fahrzeuge.

 

  • Zögern Sie nicht, bei verdächtigen Wahrnehmungen, z.B. klirrende Fensterscheiben, Bohrgeräusche oder der Auslösung von Alarmanlagen, aber auch bei verdächtigen Personen, unverzüglich die Polizei zu alarmieren. Ihre Polizei ist lieber einmal mehr als einmal zu spät bei Ihnen vor Ort.

 

  • Stellen Sie sich einem vermeintlichen Verdächtigen nicht selbst in den Weg – alarmieren Sie immer zuerst die Polizei. So sind Sie sich einer schnellen Unterstützung sicher.

 

 

Ausführliche Informationen rund um Einbruchschutz erfahren Sie außerdem bei Ihrer örtlich zuständigen kriminalpolizeilichen Beratungsstelle. Wo sich diese befindet, erfahren Sie bei jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de

 

sf