Nach Brand auf Moscheegelände – Polizei erhöht Auslobung für Täterhinweis

Wer hat versucht die Moschee in Pasing in Brand zu setzen? Weil der Polizei Hinweise auf die Täter fehlen setzt sie nun auf eine Auslobung im fünfstelligen Bereich.

 

Wie wir bereits berichteten, war es am Mittwoch, 24.06.2015, gegen 04.30 Uhr, zu einem Kleinbrand eines Gartenhauses auf dem Gelände einer Moschee in Pasing gekomen. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde das Feuer durch einen Brandsatz, bestehend aus kleinen Holzstücken, verursacht, den bislang unbekannte Täter auf einem Vorsprung der Seitenwand des Gartenhauses platziert und angezündet hatten. Die aus Holz bestehende Seitenwand fing daraufhin Feuer, das bis ins Innere des Gartenhauses durchbrannte.

Das Feuer konnte vom Imam der angrenzenden islamischen Moschee festgestellt werden. Er verständigte zunächst die Feuerwehr und begann anschließend sofort mit eigenen Löschversuchen, wodurch der Brand gelöscht und somit ein Übergreifen auf das ganze Gartenhaus und ein mögliches Übergreifen auf das nur 1,5 Meter entfernte Gebäude der Moschee verhindert werden konnte. Noch fehlt jede Spur zum Täter oder den Tätern, deshalb erhöht die Polizei nun den Druck. 10 000 Euro hat sie für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führe.

 
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

Auslobung:
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 € ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt. Die Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Personen zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

 

 

Pol/make