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Nach Diebstahl: Tor der KZ-Gedenkstätte Dachau in Norwegen gefunden

Das gestohlene Tor der KZ-Gedenkstätte in Dachau ist in Norwegen gefunden worden. Nun muss überprüft werden, ob es sich tatsächlich um das Original handelt.

 

 

Seit nunmehr zwei Jahren ermitteln die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck nach dem Diebstahl eines schmiedeeisernen Tores am Zugang zur Dachauer KZ-Gedenkstätte.

 

Unbekannte Täter hatten Anfang November 2014 die etwa 100 Kilogramm schwere, 190 Zentimeter hohe und 95 Zentimeter breite Tür mit der Inschrift „Arbeit macht frei“ aus der Verankerung gehebelt und abtransportiert.

 

 

Eine Mitteilung über das BKA-Verbindungsbüro Nordische Staaten sorgt nun für Neues in dem Fall. Aufgrund eines anonymen Hinweises stellte die Polizei in Bergen in Norwegen ein eisernes Tor mit dem bekannten Schriftzug sicher. Wegen eines übersandten Lichtbildes (siehe unten) geht die Polizei davon aus, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um das in Dachau entwendete Eisentor handeln dürfte. Nähere Umstände der Auffindung werden derzeit länderübergreifend zwischen den Dienststellen geklärt.

 

Wie berichtet hatte der Diebstahl des Tores für großes Entsetzten gesorgt. Zahlreiche Politiker hatten sich zu dem Fall geäußert, auch eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro was ausgesetzt worden.

 

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