Nicht auf die Gleise laufen, © Foto: Bundespolizei

Nach Gleisüberquerung: Münchner leistet Wiederstand gegen Polizei

Am frühen Sonntagmorgen war ein Bundespolizist in einer S-Bahn am Leuchtenbergring unterwegs, als er bemerkte wie ein Mann die Gleise überquerte. Nachdem der Beamte den Ausweis des Mannes sehen wollte, versuchte dieser zu flüchten.

 

 

Schnell mal die Abkürzung über die Gleise nehmen – das dachte sich wohl ein 29-Jähriger aus Germering am Sonntag gegen 0:40 Uhr. Blöd nur, dass in einer einfahrenden S-Bahn ein Bundespolizist saß, der den Mann beobachtet hatte. In dem Zug forderte der Polizist den Mann auf seinen Ausweis vorzuzeigen. Dieser weigerte sich aber, stieß den Beamten sogar weg und versuchte zu flüchten.

 

Am Ostbahnhof gelang es dem Polizisten dann mit weiteren herbeigerufenen Kollegen den Mann festzustellen. Auch den übrigen Polizisten gegenüber leistete der Mann Widerstand, sodass ihm Handschellen angelegt werden mussten. Dass der Übeltäter 0,96 Promille im Blut hatte, könnte eine Rolle in dem Vorfall gespielt haben.

 

Das Überqueren der Gleise ist eine Ordnungswidrigkeit und wird mit einer 30€ Geldstrafe geahndet. Da der 29-Jährige aber gegenüber den Polizisten Widerstand leistete, muss er sich nun auf eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte einstellen.

 

Bei Gefahren im Gleis: Bundespolizei setzt Hubschrauber ein

 

Aus Bequemlichkeit kürzen viele Münchner ihren Fußweg über Bahngleise ab und begeben sich so in eine tödliche Gefahr. Ebenso Kinder und Jugendliche, für die die Bahnanlagen eine Art Abenteuerspielplatz sein. Wir haben die Bundespolizei bei einem Streifenflug über die Münchner Bahnanlagen begleitet:

 

 

lus