grüner Zapfen, © Symbolbild

Nach Rekordsommer kein Schnee zu Weihnachten

Für alle, die sich weiße Weihnachten wünschen, gibt es schlechte Nachrichten: Bis zum Heiligen Abend wird es wohl nicht mehr schneien und wo es jetzt noch vereinzelt weiß ist, wird bis dahin alles geschmolzen sein.

Weiße Weihnachten bringen Kinderaugen zum Strahlen und auch viele Erwachsene wünschen sich mal wieder Schnee zum Fest. Doch auch in diesem Jahr wird das wohl nicht der Fall sein. Sturmtief Stina, das aus England über Deutschland hinwegzieht, verdrängt die Frostluft aus dem Land. Das gesamte vierte Adventswochenende wird also stürmisch. Zum Sonntag hin flaut der Wind in den meisten Regionen aber ab. Dazu kommen viele Regen- und Schauerwolken.

 

Bis Weihnachten wird es also nicht mehr schneien. Dort, wo am 21. Dezember, dem kalendarischen Winteranfang und somit kürzesten Tag im Jahr, noch Schnee liegt, wird es bis Heilig Abend auch wieder grün und grau sein. Wer an den Feiertagen trotzdem Schnee haben möchte, muss in höhere Lagen des Berglandes beispielsweise in die Alpen.  Dort könnte bei wieder zurückgehenden Temperaturen über Weihnachten etwas Schnee fallen. In den tieferen Lagen im Süden wird der Heiligabend wahrscheinlich noch ziemlich verregnet sein, danach sollte das Wetter allerdings ruhig bleiben. Die Sonne wird sich jedoch kaum zeigen. Es bleibt wolkenreich und eher mild. Gebietweise kann es leichten Nachtfrost und lokale Rutschgefahr geben.

 

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) war dieses Jahr insgesamt ein sehr außergewöhnliches Wetterjahr. Obwohl noch ein paar Tage fehlen, ist jetzt schon klar: Seit Beginn deutschlandweiter Wetterbeobachtungen im Jahr 1881 war 2018 mit 10,4 Grad Celsius das wärmste Jahr. Damit löst es das bisherige Rekordjahr 2014 mit damals 10,3 Grad Celsius ab. Acht der neun wärmsten Jahre seit 1881 fallen somit in das 21. Jahrhundert. Die Erwärmung ist also ungebremst und der Klimawandel ist auch in Deutschland spürbar, so der DWD.