Festnahme mit Handschellen — © Symbolfoto
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Nachtbusvergewaltiger gefasst

Die Polizei hat im Rahmen der Ermittlungen um zweifache versuchte Vergewaltigung einen Tatverdächtigen festgenommen. In der vergangenen Woche hatte der Mann in zwei Fällen in Großhadern versucht, junge Frauen zu vergewaltigen. Beide Vorfälle ereigneten sich an der Haltestelle des Nachtbusses N40.

 

 

Hergang der Festnahme

 

Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen brasilianischen Studenten. Ein Unterstützungskommando der Polizei hatte sich nachts an relevanten Positionen in Großhadern auf die Lauer gelegt, als Ihnen ein junger Mann auffiel, der auf die Beschreibung des Täters passte. Der Mann gab freiwillig eine DNA-Probe ab. Einige Tage später ergab ein Labortest die Übereinstimmung mit am Opfer gesicherten DNA-Spuren.

 

 

Heute wird um 11 Uhr ein Pressegspräch mit der Polizei stattfinden. Alle weiteren Details und Bilder zu dem Fall werden heute Abend in „München Heute“ von Markus Haiß zusammengefasst.

 

 

Hintergrund

 

 

1. Fall:
Eine 21-jährige Münchnerin bestieg am Sonntag, 25.05.2014, gegen 03.00 Uhr, an der Haltestelle Karlsplatz/Stachus einen Nachtbus der Linie N 40 und stieg an der Bushaltestelle Großhaderner Straße gegen 03.35 Uhr wieder aus. Von dort wollte sie zu Fuß nach Hause gehen. Kurz vor der Kreuzung Guardinistaße/Stiftsbogen wurde sie durch einen bis dahin nicht wahrgenommenen unbekannte Mann von hinten zu Boden gebracht. Nachdem der Angreifer die 21-Jährige auf den Rücken drehte, trat diese ihm empfindlich in den Schritt, so dass er die Flucht zu Fuß ergriff.

2. Fall:
Eine 20-jährige Studentin bestieg um 03.30 Uhr gemeinsam mit einer Freundin, ebenfalls an der Haltestelle Karlsplatz/Stachus einen Nachtbus der Linie N 40, welchen sie gegen 04.05 Uhr an der Bushaltestelle Klinikum Großhadern verließen. Die beiden Frauen gingen gemeinsam die Heiglhofstraße in südliche Richtung. Ebenfalls von hinten näherte sich unerkannt der Täter und griff der 20-Jährigen von hinten unter den Rock, bevor er sie zu Boden stieß. Anschließend legte sich der Täter auf sie und versuchte ihre Strumpfhose zu zerreißen. Jedoch wehrte sich die 20-Jährige massiv und konnte den Angreifer gemeinsam mit ihrer Freundin in die Flucht schlagen.

In den meisten Fällen rechnen Vergewaltiger nicht damit, dass ihre weiblichen Opfer vehement gegen den Missbrauch ankämpfen und geraten bei Gegenwehr und Hilferufen in Panik.

 

 

jn

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