Puma im Tierpark Hellabrunn, © Tierpark Hellabrunn/Michael Matziol

Nachwuchsboom im Münchner Tierpark Hellabrunn

Fast 19.000 Tiere hat der Tierpark Hellabrunn Ende 2016 bei der Inventur auf seinen Anlagen gezählt. Das sich diese Zahl beständig ändert, versteht sich von selbst. Neben Ab- und Zugängen von Tieren aus und in andere(n) Tiergärten auf der ganzen Welt, sind Tod und Geburt ebenfalls ein Teil des Tierpark-Alltags. Der „Kreislauf des Lebens“ forderte auch dieses Jahr im Münchner Tierpark bereits seine Opfer.

 

In den letzten Monaten verstarben unter anderem Schneeleopard Felix, Schabrackentapir-Dame Cora (deren Mann nun eine neue Lebensgefährtin bekommt), Seelöwin Goldie und Puma-Weibchen Sonora.

 

Alle Tiere wurden sehr alt und durften wohl ein schönes und gemütliches Leben im München genießen. Ein Abschied schmerzt natürlich immer, auch bei den Pflegern, die die Tiere teils über Jahrzehnte hinweg behandelt haben, jedoch zum Wohle des Tieres auch deren Tod akzeptieren müssen. Selbst bei gut gepflegten und medizinisch versorgten Tieren, hat das Leben nach Erreichen eines so hohen Alters irgendwann ein Ende.

 

Banteng Jungtiere im Tierpark Hellabrunn, © Tierpark Hellabrunn/Maria Fencik

 

Dennoch geht das Zoo-Leben weiter, vor allem, wenn der Tierpark so zahlreich Nachwuchs bekommt wie in den letzten Monaten. Neben dem allseits bekanntem neuen Star des Zoos, dem kleinen Eisbären Baby, wurden auch zwei Orang-Utan-Jungs, zwei Königspinguinküken, ein Silbergibbon und viele andere Jungtiere geboren.

 

Königspinguinnachwuchs im Tierpark Hellabrunn, © Tierpark Hellabrunn/Marc Müller

 

Hoffentlich erwartet uns also auch bei der Inventur 2017 ein ähnlich hoher Bestand an Tieren im Münchner Tierpark – das Jahr beginnt zumindest gut.

 

kw