Nächste Panne: ADAC-Manager wegen Veruntreuung unter Verdacht

Ein ADAC Topmanager und seine Mitarbeiterin sollen über Jahre hinweg in die eigne Tasche gewirtschaftet haben. Private Urlaube und Co. seien laut dem Vorwurf auf Kosten eines Unternehmens gegangen, das als Dienstleister für den ADAC arbeitet.

Es war etwas ruhig geworden um den skandalgebeutelten ADAC. Mit dieser Ruhe könnte es jetzt vorbei sein.

 

Erst der Skandal um Manipulationen beim Autopreis «Gelber Engel» des Automobilclubs ADAC, knapp ein Jahr später erfasst den ADAC eine neue Affäre, deren Ausmaß noch nicht abzusehen ist. Nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» (Donnerstag) stehen ein Topmanager und seine Mitarbeiterin im Verdacht, jahrelang in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben.

 

 

Beide seien suspendiert und bis zur Aufarbeitung aller Vorwürfe vom Dienst freigestellt worden. Unter anderem werfen Revisoren dem Paar vor, Waren für sich auf ADAC-Rechnung gekauft zu haben. Zudem stehen Vorwürfe im Raum, Urlaube in Spanien und ein zur Verfügung gestelltes Cabriolet seien von einem Unternehmen bezahlt worden, das als Dienstleister für den ADAC arbeitet. Eine etwaige Schadenssumme stehe noch nicht fest, man sei erst am Anfang der Untersuchung, hieß es.