CityRing, © MVG

Neue Buslinie: CityRing fährt seit 3. Juni durch München

Seit vergangenem Sonntag dürfen sich die Münchner Bürger und viele Touristen über eine neue, ganz besondere Buslinie freuen: der CityRing verbindet die wichtigsten Plätze und Sehenswürdigkeiten in München.

 

Ob nun eingefleischter Münchner oder nur kurz zu Besuch – mit der neuen Ringbuslinie der MVG kann man die schönsten Plätze und Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden. Mit der Linie 58 bekommt man den „Inner Circle“ Münchens zu sehen. Mit der Linie 68 befindet man sich auf dem Ausßenring. Die beiden Linien fahren gegengleich – auf dem Innenring bewegen sie sich also im Uhrzeigersinn, auf dem Außenring dagegen.

 

Diese Nummern müssen Sie sich merken

 

Die Ringbuslinien 58 und 68 bieten umsteigefreie Verbindungen rund um das Stadtzentrum zwischen Hauptbahnhof, Goetheplatz, Kolumbusplatz, Silberhornstraße, Tivolistraße, Giselastraße, Universität und Königsplatz. Der CityRing soll allerdings nicht nur als Sightseeing-Möglichkeit angesehen werden. Er unterstützt auch den MetroBus 54 zwischen Ostbahnhof und Mauerkircherstraße sowie den StadtBus 154 zwischen Herkomerplatz und Universität und entzerrt damit auch wieder ein bisschen den Innenstadtverkehr.

 

CityRing, © MVG

 

Schneller von A nach B

 

Alle 10 Minuten startet der Ringbus zu einer neuen Runde. Durch die abschnittsweise Überlagerung mit dem MetroBus und dem StadtBus schafft es die MVG den Fahrgästen teilweise sogar einen 5-Minuten-Takt zu ermöglichen. Die Ringbuslinie fährt auch sonn- und feiertags und übernimmt in Zukunft auch die Strecke der Linien 148 und 150. Finanziert wird der CityRing von der Landeshauptstadt München und dem Freistaat Bayern. Dieser bezuschusst das Angebot mit ÖPNV-Fördermitteln aus dem Maßnahmenpaket für saubere Luft in Innenstädten.

 

 

Eine Frage bleibt jedoch noch offen: Welches Ticket braucht man für eine Fahrt mit dem CityRing eigentlich?

MVG-Pressesprecher Matthias Korte erklärte: „Wir werden die Rundfahrt-Regelung im Fall des Cityrings kulant auslegen. Wer ausschließlich in eine Richtung fahre, also nicht in die Gegenrichtung umsteigt, und das in den Tarifbestimmungen festgelegte Zeitlimit beachtet (3 Stunden), werde nicht beanstandet.“ Für Touristen, die in der Regel ein Tagesticket besitzen, gibt es sowieso kein Problem. Denn mit diesem kann so oft im Kreis gefahren werden, wie man möchte. Für die Münchner, die meist nur für sie relevante Teilstrecken nutzen, gilt es nur zwei Dinge zu beachten: Erstens an die in den Tarifbestimmungen festgelegten Zeitlimits des jeweiligen Tickets halten und zweitens nicht in die Gegenrichtung umsteigen.

 

mhz